Fußball: Testspiel
Wilmsberger bleiben blass

Borghorst -

Der SV Wilmsberg enttäuschte am Samstag auf der ganzen Linie. Bei der U 23 des SC Spelle-Venhaus lieferten die Piggen einen schwachen Auftritt ab, der mit einer 1:3-Niederlage abgestraft wurde. Zu allem Überfluss verletzte sich ein Spieler schwer.

Sonntag, 04.02.2018, 18:02 Uhr

Cedric Eisfeldt holte den Elfer zum 1:2 heraus.
Cedric Eisfeldt holte den Elfer zum 1:2 heraus. Foto: Thomas Strack

Den sprichwörtlich gebrauchten Tag erwischten die Bezirksliga-Fußballer des SV Wilmsberg am Samstag in Spelle. Bei der U 23 des Tabellenführers der Oberliga Nord kassierten die Piggen eine 1:3-Niederlage. Dabei waren die Gäste in allen Belangen das schlechtere Team.

„Dieser Auftritt verwundert mich schon ein wenig. Wir sind mit einem großen Kader nach Spelle gefahren, folglich hatte jeder noch einmal die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen“, zeigte sich Brüggemann von der Leistung seiner Elf enttäuscht.

Dass die erste Hälfte torlos endete, damit konnten sich die Wilmsberger noch anfreunden. Doch im zweiten Abschnitt ließ der SVW immer mehr nach. „Läuferisch, kämpferisch und spielerisch waren wir klar unterlegen“, brachte es Trainer Christof Brüggemann auf den Punkt.

Aus einer Abseitsposition heraus ging Spelle-Venhaus nach gut einer Stunde in Führung, mit einem Abspielfehler leitete Steffen Köhler wenig später unfreiwillig den zweiten Gegentreffer ein. Als die Wilmsberger alles nach vorne warfen, wurde es phasenweise besser. Nach einem Foul an Ced­ric Eisfeldt gab es einen Strafstoß, den Köhler verwandelte. Ein Konter, den die Hausherren sauber ausspielten, sorgte dann für die Entscheidung.

Zu allem Überfluss verletzte sich Marcel Thoms in der 80. Minute schwerer am Knöchel. „Da ist sofort alles dick geworden. Die in der Notaufnahme haben von mehreren Wochen Pause gesprochen. Das passte irgendwie ins Gesamtbild“, resümierte Brüggemann.

Eine erfreuliche Nachricht erhielt der Coach aber doch: Defensivspezialist Raphael Dobbe gab dem Verein seine Zusage, auch 2018/19 in Grün und Weiß aufzulaufen. „An ihm waren höherklassige Vereine interessiert. Umso mehr freut es mich, dass er bei uns bleibt“, erklärte Brüggemann.

Jan Gedenk ist hingegen keine Option mehr. Aufgrund anhaltender Nackenprobleme hat sich der Außenbahnspieler dazu entschlossen, sofort kürzer zu treten. Ohnehin hätte Gedenk in naher Zukunft nicht mehr zur Verfügung gestanden, da er aufgrund einer Ausbildung nach München zieht.

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