Fußball: Landesliga 4 – Vorbereitung
SV Burgsteinfurt mit guten Ansätzen, aber ohne Konsequenz

Burgsteinfurt -

Ein Klassenunterschied war zwischen dem SV Burgsteinfurt und SuS Neuenkirchen nicht zu beobachten. Als Sieger verließ der favorisierte Westfalenligist den Platz am Ende dennoch. Eine Niederlage, die für Christoph Klein-Reesink leicht zu akzeptieren ist.

Samstag, 03.02.2018, 18:02 Uhr

Der Durchblick fehlte Kai Hintelmann (l.) und seinen Kollegen in der 55. Minute, als Marvin Egbers (r.) das Tor des Tages erzielte.
Der Durchblick fehlte Kai Hintelmann (l.) und seinen Kollegen in der 55. Minute, als Marvin Egbers (r.) das Tor des Tages erzielte. Foto: Jan Gudorf

In der Landesliga würde sich Christoph Klein-Reesink nach einer solchen Partie vermutlich gehörig ärgern. Viel Ballbesitz erspielt, kaum etwas zugelassen – aber in einer Situation nicht aufgepasst. Jene Szene in der 55. Minute nutzte der Gegner zum Tor des Tages. Da es sich bei der Partie gegen SuS Neuenkirchen jedoch lediglich um ein Vorbereitungsspiel handelte, dessen Ergebnis bekanntlich keine große Rolle spielt, kam der Trainer des SV Burgsteinfurt zu einem positiven Fazit.

„Mit Blick auf unsere personelle Lage können wir mit der Leistung zufrieden sein. Es war insgesamt ein gutes Spiel von uns“, bilanzierte Klein-Reesink, der auf zahlreiche Akteure verzichten musste. Nach Ansicht des Coaches spielte sein Team in den ersten 45 Minuten die bessere von zwei guten Hälften. Beinahe hätte es sich dafür nach 30 Minuten auch belohnt, ließ jedoch die größte Chance des ganzen Spiels ungenutzt. SuS-Torhüter Frederik Stegemann siegte im Eins-gegen-Eins mit Sven Mersch, konnte die Situation dadurch aber nicht ganz klären. Armin Omerovic setzte nach, doch mit einem herausragenden Reflex parierte Stegemann auch diesen Ball. Aber auch der Gast hatte vor der Pause eine gute Gelegenheit, sodass der Halbzeitstand gerechtfertigt war.

Den Schwung aus der ersten Hälfte nahm Burgsteinfurt zunächst mit und setzte Neuenkirchen nach dem Seitenwechsel früh unter Druck. Mehr als ein parierter Kopfball von Mersch sprang dabei aber nicht heraus. Konsequenter zeigte sich der Westfalenligist: Nach Kombination über die linke Seite kam der Ball ins Zentrum zu Marvin Egbers, der flach ins linke Eck traf (55.).

Es war die erste und sollte auch die einzige Neunkirchner Chance im zweiten Abschnitt bleiben, denn der SVB zeigte sich unbeeindruckt und ließ den Klassenhöheren kaum in seine Spielhälfte kommen. Der Ball befand sich allerdings meist zwischen Mittellinie und Strafraum, denn in Letzteren fanden die Stemmerter den Weg eher selten. Die größte Chance hatte Mohammed Mallaamine, der nach einer Hereingabe von Christian Radecke knapp am langen Pfosten vorbeizog.

„Wir müssen versuchen, im letzten Drittel noch agiler zu sein. Der Zug zum Tor hat ein bisschen gefehlt. Ansonsten sah das aber schon sehr gut aus“, weiß Klein-Reesink, woran er mit seiner Elf in den verbleibenden zwei Vorbereitungswochen noch zu arbeiten hat.

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