Reiten: Turnier der Sieger Beerbaum gewinnt Mittlere Tour auf des Tochters Stute

Münster -

Charmed und Markus Beerbaum sind ein hervorragendes Team. Das bewiesen sie auch im Finale der Mittleren Tour. Das animierte zum Strahlen. Doch auch auf den Folgeplätzen waren die Protagonisten mit ihren Ergebnissen allesamt zufrieden.

Von Marion Fenner
Mit der Stute Charmed gewann Markus Beerbaum die Mittlere Tour.
Mit der Stute Charmed gewann Markus Beerbaum die Mittlere Tour. Foto: Jürgen Peperhowe

„Vom Start bis zum Ziel hat alles so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe“, freute sich Markus Beerbaum über den Sieg mit Charmed im Finale der Mittleren Tour. Zu gewinnen war auch sein Vorhaben. Dazu musste er zum einen seine für extrem schnelle Ritte bekannte Frau Meredith Michaels-Beerbaum schlagen, die mit Calle den Stechparcours in 35, 27 Sekunden bewältigt hatte.

Dass diese Zeit allerdings nicht das Maß aller Dinge war, hatte zum anderen anschließend der Niederländer Marc Houtzager gezeigt, der im Sattel von Mr. Europe 33,98 Sekunden bis ins Ziel benötigte. Vier Zehntelsekunden war Beerbaum dann noch schneller. „Charmed ist ein Pferd, das mir einfach gut liegt“, sagte Beerbaum. „Wir passen einfach gut zusammen. Zudem kämpft das Pferd immer gut mit.“

Beerbaum kann auch davon ausgehen, dass ihm dieser vierbeinige Sportpartner noch länger erhalten bleibt. Denn mit der Besitzerin verbindet ihn ein ausgesprochen gutes Verhältnis. Die neunjährige Stute gehört seiner Tochter Brianne Victoria . „Ich habe das Pferd vierjährig in Hannover bei einer Auktion für sie gekauft“, erklärt der Reiter. „Und nun erlaubt sie, dass der Vater sie auf Turnieren vorstellt“, erklärte Beerbaum mit einem Augenzwinkern. Noch ist Brianne Victoria erst sieben Jahre alt, aber vielleicht wird Charmed in einigen Jahren für sie ein gutes Juniorenpferd. Der Papa gibt sein Bestes. Bei der Siegerehrung hatte der jüngste Beerbaum-Spross dann auch seinen großen Auftritt und durfte als Besitzerin die Stallplakette für das Pferd als Ehrenpreis stolz entgegennehmen.

Mit Rang zwei war Marc Houtzager sehr zufrieden. „Mr. Europe ist ein gutes Pferd für die Zukunft. Er ist immer sehr schell und gibt im Parcours alles.“ Platz vier ging an Rolf-Göran Bengtson, Der Schwede benötigte mit dem Hengst Crunch 35,45 Sekunden im Stechen. Dahinter freute sich Lokalmatadorin Ingrid Klimke, die beim Turnier der Sieger im Dauereinsatz war, über einen tollen fünften Platz in dem anspruchsvollen Drei-Sterne-Springen gegen hochklassige Konkurrenz. Klimke hatte ihre Stute Wolterra gesattelt, nachdem sie kurz zuvor ihr Grand-Prix-Dressurpferd Geraldine – das Duo wurde im Special Zweite – wieder in den Stall gebracht hatte.

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