Reiten: Turnier der Sieger Sieg im Junioren-Förderpreis – Potthoffs Taktik geht perfekt auf

Münster -

So geht‘s auch: Alina-Noel Potthoff probierte es im Stechen des Finales des Junioren-Förderpreises nicht mit einem furiosen Ritt, sondern setzte ganz klar auf Sicherheit. Das war das passende Rezept, denn die Konkurrenz leistete sich Abwürfe.

Von Marion Fenner
Philipp Schulze Topphoff und Cooper. 
Philipp Schulze Topphoff und Cooper.  Foto: Johannes Oetz

Nicht immer muss es ein schneller Ritt sein, mit dem man im Parcours gewinnt. Alina-Noel Potthoff hatte im Junioren-Förderpreis einen anderen Plan – und der ging auf. Mit einem hochkonzentrierten und fehlerfreien Umlauf hatte sich die 20-Jährige im Sattel von Cashmir’s kleiner Prinz als erste Starterin die Teilnahme am Stechen gesichert. Und auch in der zweiten Runde setzte die für den ZRFV Bösensell startende Amazone auf Sicherheit. Ohne Abwurf, aber mit 48,33 Sekunden nicht übermäßig schnell, lautete das Ergebnis.

Das spornte die drei anderen Stechparcours-Teilnehmer an. Lara Weber mit Christdorn drückte aufs Tempo. Zehn Sekunden war sie schneller, aber die obere Stange am letzten Sprung fiel. Auch Philipp Schulze Topphoff vom RV Roxel mit Cooper versuchte es, kassierte allerdings ebenfalls einen Patzer, genau wie Antonia Erken auf Curly. „Null reiten und hoffen, dass die anderen einen doofen Fehler machen, das hatte ich mir vorgenommen. Und das hat geklappt“, freute sich die glückliche Siegerin über den dritten Erfolg in einem schweren Springen – und einen der größten Momente in ihrer noch jungen Karriere. Einer zurückhaltenden Taktik sei Dank.

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