Olympische Spiele im Fernsehen
Was guckst du?

Kreis Warendorf -

Wer guckt was, wenn die Olympischen Spiele im Fernsehen laufen? Die Westfälischen Nachrichten haben sich umgehört.

Samstag, 10.02.2018, 08:02 Uhr

Deutsche Medaillenhoffnung: Biathletin Laura Dahlmeier.
Deutsche Medaillenhoffnung: Biathletin Laura Dahlmeier. Foto: d

Gestern ging es los: Die 23. olympischen Winterspiele in Südkorea wurden eröffnet. Zwei Wochen lang gehen rund 6000 Athleten aus 92 Ländern auf die Jagd nach Medaillen. Wir haben danach gefragt, für welche Sportarten sich die heimischen Trainer und Funktionäre interessieren – oder ob sie angesichts der Dopingskandale die Spiele links liegen lassen. Der Zeitverschiebung beträgt acht Stunden.

Jürgen Gessat , Fußballtrainer des SC Füchtorf, schaut sich am liebsten Biathlon und Skispringen an – allerdings nicht mehr so gerne wie in früheren Zeiten: „Durch das systematische Doping haben die Spiele einen sehr faden Beigeschmack bekommen. Da macht das Zuschauen einfach weniger Spaß.“

Stefan Hamsen, Handballertrainer der Warendorfer SU, verfolgt gerne die Winterspiele, allen voran Biathlon und Eishockey: „Aber auch die alpinen Skiwettbewerbe schaue ich mir als Skifahrer durchaus an. Ich werde am Wochenende oft vor dem Fernseher sitzen und würde auch schon mal den Wecker stellen, wenn nachts eine besonders wichtige Entscheidung fällt, die mich interessiert.“

Dietmar Fedde, Chef der Warendorfer Rollstuhlbasketballer, schaut gerne mal in den Fernseher, wenn es die Zeit erlaubt: „Am liebsten sehe ich mir Biathlon, die Nordische Kombination, Skispringen und den Abfahrtslauf an. Aber nachts aufstehen würde ich dafür nicht.“

Volker Hoffmann, Fußballtrainer der DJK RW Milte, zog immer schon die Fußball-Weltmeisterschaften oder die Sommerspiele vor: „Erst recht seit den Dopingskandalen in Sotschi vor vier Jahren. Dennoch werde ich mir Biathlon und die Nordische Kombination angucken.“ Die Daumen drückt er gleichermaßen den deutschen und den norwegischen Athleten: „Weil meine Frau norwegische Wurzeln hat und dieses Land zu meiner zweiten Heimat geworden ist.“

Franziska Heinz, Trainerin der Everswinkeler Oberliga-Handballerinnen: „Ich schau mir total gerne die Wintersportarten an. Und zwar alle, wenn es die Zeit erlaubt. An erster Stelle Skispringen, weil ich das schon mal live gesehen habe. Aber auch Biathlon, Rodeln und Bobfahren finde ich beispielsweise ganz klasse.“

Dieter Rengers, Fußballobmann des SC DJK Everswinkel, guckt zwar gerne Sport im Fernsehen, aber auch als Rentner nicht alles: „Vor allem würde ich nie den Wecker stellen, der Schlaf ist mir wichtiger. Aber Biathlon und Skispringen finde ich am interessantesten.“

Andreas Strump, Fußballtrainer des TuS Freckenhorst, verfolgt sehr gern die Winterspiele im Fernsehen: „Allerdings nichts Spezielles. Ich finde alle Sportarten reizvoll.“

Marvin Sand, Trainer der Everswinkeler Landesliga-Handballerinnen, interessiert sich von Haus aus nicht so sehr für den Wintersport: „Hin und wieder schau ich mir das Skispringen an. Aber nur, wenn es zeitlich passt.“

Daniel Strotmann, Sportlicher Leiter der Sassenberger Fußballer, interessiert sich mehr für die Sommerspiele: „Die Winterspiele interessieren mich nur am Rande. Aber Teamsportarten wie Eishockey guck ich mir hin und wieder an, auch schon mal das Skispringen.“

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