Rollstuhlbasketball
BBC Warendorf reist nach Köln

Warendorf -

Helau oder Alaaf? – Die Rollis des BBC Warendorf nehmen es mit Humor, dass der Zweitligist an Karneval bei der Reserve des RBC Köln 99ers antreten muss. Gespielt wird am Samstagnachmittag.

Donnerstag, 08.02.2018, 16:02 Uhr

Jens Wibbelt (M.) hat am Mittwochabend endlich wieder mit dem BBC Warendorf trainieren können. Am Samstag will er auch in Köln dabei sein.
Jens Wibbelt (M.) hat am Mittwochabend endlich wieder mit dem BBC Warendorf trainieren können. Am Samstag will er auch in Köln dabei sein. Foto: Penno

BBC-Trainer Marcel Fedde hofft, dass am Ende der Partie ein westfälisches „Helau“ statt ein kölsches „Alaaf“ zu hören ist, machte aber deutlich: „Es wird sehr, sehr schwer. Die Kölner Reserve scheint zur zeit komplett zu sein. In Bestbesetzung sind sie sicherlich so stark wie Hamburg.“ Die Baskets aus der Hansestadt wiederum sind vor den Warendorfern in der Tabelle platziert.

Die Gastgeber vom Samstag gingen im Hinspiel zum Saisonauftakt in Warendorf unter. Mit 63:47 (35:22) bezwang der in nahezu allen Belangen überlegene BBC die Rheinländer. Am Samstag dürften den Westfalen aber andere Spieler gegenüberstehen.

Marcel Fedde: „Ich kenne natürlich alle. Einige Kölner aus dem Landeskader sogar sehr gut. Es wird ein völlig anderes Spiel als bei uns.“

Die Warendorfer möchten gern die Punkte entführen, denn schließlich will das Fedde-Team als Tabellenvierter den Sichtkontakt nach oben nicht verlieren. Dazu wäre aber eine Topleitung seiner Schützlinge notwendig, unterstrich Fedde: „Jeder von uns muss alles geben – sonst wird es nicht reichen.“

Der junge Leon Wissmann laboriert noch immer an seiner Erkrankung. Auch André Heseker konnte nicht trainieren, so dass in der Übungshalle mehr Platz gab, als dem Trainer lieb war.

Obwohl noch mitten in der Spielzeit blickt Marcel Fedde schon auf die kommende Saison voraus: „Wir würden ja gern ganz oben mitspielen und bei der ersten Liga anklopfen. Leider fehlt noch immer die großer Unterstützung von außerhalb des Vereins, um es zu realisieren. Topspieler könnte ich zur Unterstützung unseres Teams sofort bekommen.“ Allerdings fehlt es sogar an kleinen Dingen, wie einem eigenen Bus für die Auswärtsfahrten.

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