Fußball: Kreisliga A Warendorf
VfL Sassenberg ist spitze

Kreis Warendorf -

Der VfL Sassenberg ist in der A-Liga das Maß aller Dinge – wenn man auf dieses Jahrtausend schaut. An zweiter Stelle steht ein Verein, der in den vergangenen 18 Spielzeiten nur einmal fehlte.

Mittwoch, 07.02.2018, 10:02 Uhr

Ein Zuschauermagnet war stets das Derby zwischen dem VfL Sassenberg und SC Füchtorf. Hier ein Foto aus dem A-Liga-Match im November 2003 mit VfL-Verteidiger Christian Franz-Pohlmann (links) und SCF-Torjäger Daniel Boyko.
Ein Zuschauermagnet war stets das Derby zwischen dem VfL Sassenberg und SC Füchtorf. Hier ein Foto aus dem A-Liga-Match im November 2003 mit VfL-Verteidiger Christian Franz-Pohlmann (links) und SCF-Torjäger Daniel Boyko. Foto: Dirk Böckmann

Noch ruht der Spielbetrieb in der heimischen Kreisliga A. Doch schon bald werden wieder die Fußballschuhe geschnürt, sollte das Wetter mitspielen. Everswinkel trifft am Freitag nächster Woche auf Westbevern, zwei Tage später muss die SG Telgte in Hoetmar antreten.

Die Telgter bieten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Grün-Weiß Gelmer um die Meisterschaft. Borussia Münster als Dritter und Westfalia Kinderhaus II als Vierter sind jedoch bei vier Punkten Abstand noch nicht aus dem Rennen. In der ewigen Tabelle der Kreisliga A Warendorf seit dem Jahr 2000 führen jedoch ganz andere Teams.

VfL nie unter Rang sechs

Von der Spitze grüßt der VfL Sassenberg, der 13 von 18 Jahren in der A-Liga verbrachte. Bei näherer Betrachtung der erreichten Endplatzierungen ist die Spitzenposition der Hesselstädter kein Wunder. Zwei Meisterschaften (2008/09, 2013/14), vier Vizemeisterschaften (1999/2000, 2000/01, 2001/02, 2003/04), drei dritte Plätze (2004/05, 2006/07, 2011/12) stehen zu Buche, zudem schloss der VfL keine Saison schlechter als Platz sechs ab. Aktuell muss sich Sassenberg also anstrengen, um nicht die schwächste A-Liga-Platzierung der letzten 18 Jahre zu erreichen, denn der VfL rangiert zur Winterpause nach dem Bezirksliga-Abstieg nur auf Rang sieben.

Das beständigste Team in punkto Klassenzugehörigkeit ist der BSV Ostbevern. Nur in der Saison 2014/15 war der BSV nicht in der höchsten Kreisklasse vertreten. Es war jene ungeliebte Spielzeit, in der die eingleisige A-Liga eingeführt wurde. Die Saison zuvor hatte Ostbevern als Zwölfter beendet, Rang sieben wäre aber für die Qualifikation notwendig gewesen. Die Idee war gewesen, dass der Meister der A-Liga auch aufsteigt, da der Kreis Münster/Warendorf nur über 1,5 Aufstiegsplätze in die Bezirksliga verfügt. Die gescheiterte Strukturreform des FLVW sorgte aber schnell für die Abschaffung dieser Liga, denn der Kreis Lüdinghausen löste sich auf, etliche Teams schlossen sich dem heimischen Kreis 24 an. Die A-Liga wurde wieder zweigleisig und Ostbevern war zurück wie viele andere Klubs auch. Der BSV nimmt in der Tabelle daher den zweiten Platz ein, ihm folgen der SC Füchtorf, der SV Ems westbevern und Telekom Münster

56 Mannschaften in 18 Jahren

In 18 Jahren spielten 56 verschiedene Teams in der heimischen A-Liga. Elf von ihnen verbrachten nur ein Jahr in dieser Klasse, mit Telekom Münster und Schwarz-Weiß Münster haben sich zwei Klubs bereits aufgelöst. Aktuell hat auch der ESV Münster in der Kreisliga B3 sein Team vom Spielbetrieb zurückgezogen. Der SC Reckenfeld verweilt nicht mehr im heimischen Kreis, siedelte über zum Nachbarn Steinfurt.

Von den 56 A-Ligisten der letzten 18 Jahre spielen drei mittlerweile in der C-Liga (1. FG Gievenbeck III, GW Amelsbüren II, TuS Hiltrup III). Den größten Sprung nach oben schafften der SC Münster 08 und TuS Altenberge, die aktuell gemeinsam in der Landesliga 4 um Punkte kämpfen. Beide verbrachten zwei Spielzeiten in heimischen Gefilden.

16047 Treffer in 4180 Spielen

Dass die Liga attraktiv ist, beweisen auch die Statistiken. In 4180 Spielen fielen insgesamt 16.047 Treffer, also 3,84 Tore pro Spiel. Die beste Quote erreichte der FC Mecklenbeck, der nur in der Saison 2010/11 in der Warendorfer Staffel aktiv war und auf Anhieb mit einer Torquote von 3,9 pro Partie Meister wurde. Die „Schießbude“ der A-Liga war Schwarz-Weiß Münster, das sich in zwei Jahren im Schnitt 3,13 Gegentore pro Spiel einfing.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5493387?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57554%2F
Frederik Dunschens „roflCopter“: Der Wirbelwind hat Klasse
Frederik Dunschens preisgekrönte Erfindung ist eine Drohne, die nur aus einem Rotor besteht, der von zwei winzigen Propellern in Bewegung gesetzt wird.
Nachrichten-Ticker