Reiten
RFV Warendorf und RFV Sendenhorst feiern historischen Sieg

Kreis Warendorf -

Der Springpokal verlief 2017 nicht nur spannend – er fand am Ende der Saison auch einen ungewöhnlichen Sieger.

Dienstag, 06.02.2018, 08:02 Uhr

Den Volksbank-Springpokal holte sich im vergangenen Jahr mit der Startgemeinschaft RFV Sendenhorst/RFV Warendorf zum ersten Mal eine Equipe, die sich aus zwei Vereinen zusammensetzt.
Den Volksbank-Springpokal holte sich im vergangenen Jahr mit der Startgemeinschaft RFV Sendenhorst/RFV Warendorf zum ersten Mal eine Equipe, die sich aus zwei Vereinen zusammensetzt. Foto: René Penno

Diese Ehrung hat schon eine gute Tradition: Kurz vor dem Start in die neue Reitsaison werden die erfolgreichen Mannschaften des Volksbank-Springpokals des Vorjahres geehrt. Am Freitag waren die besten Mannschaften zur Feierstunde in die Waldmutter in Sendenhorst eingeladen.

Die Urkunde für den Sieg und den Wanderpokal holte sich die Startgemeinschaft des RV Sendenhorst und RV Warendorf ab. Sie sammelte 126 Punkte in den vier Wettbewerben und verwies den PSV Wessenhorst (118), den RFV Rinkerode (108), den RZFV Ennigerloh-Neubeckum und den RFV Ostbevern (je 102) sowie den RV Geisterholz (96) auf die folgenden Plätze. Was nach einem deutlichen Ergebnis aussieht, war aber eine enge Geschichte. Beim Finale in Ostbevern hatten gleich fünf Mannschaften die Chance auf den Gesamterfolg. Erst im Stechen entschieden die Reiter aus Sendenhorst und Warendorf den Springpokal für sich, nachdem sie mit einem achten Rang beim Turnier in Sendenhorst wenig verheißungsvoll in die Serie gestartet waren. Bester Einzelreiter war Dennis Lilienbecker (RV Warendorf), der Sönke Fallenberg (Wessenhorst) und Markus Bremer (Ennigerloh) auf die Plätze verwies.

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So spannend war es selten

„Ich hatte schon gedacht, es gibt gar keine Überraschungen mehr“, sagte Annette Haversiek , Vorsitzende des Kreisreiterverbandes Warendorf, in ihrem Rückblick. Es sei aber selten so spannend gewesen, der Spruch „abgerechnet wird zum Schluss, wenn der letzte Reiter geritten ist“, habe sich hier bewahrheitet, ergänzte Haversiek.

Zum ersten Mal hat in der Historie des Springpokals damit eine gemischte Mannschaft gewonnen. Warendorf stand 1986 zum letzten Mal ganz oben, damals vor Sendenhorst. Die Sendenhorster hatten bereits 2014 die Hand am Siegerpokal, mussten am Ende aber Westbevern den Vortritt lassen. „Es ist der Reiz, dass immer wieder andere gewinnen, der diese traditionelle Pokalserie ausmacht“, meinte Annette Haversiek.

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152 Prüfungen seit 1980

Durchgeführt wird der Springpokal seit 1980. 152 Wertungsprüfungen fanden seitdem statt, dieser Wettbewerb ist „attraktiv und bei jedem Turnier der Höhepunkte“, stellte Friedhelm Beuse, Vorstandsmitglied der Volksbank Münster, fest. Und er versprach, den Wettbewerb „weiter zu unterstützen.“

Der Springpokal 2018 beginnt beim Turnier des RFV Sendenhorst (4. bis 6. Mai). Warendorf (8. bis 10. Juni), Wessenhorst (20. bis 22. Juli) und Ennigerloh-Neubeckum (3. bis 5. August) sind die weiteren Stationen.

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