Frauenfußball Regionalliga
Warendorfer SU schielt nach oben

Warendorf -

Eine vergleichsweise entspannte Winterpause dürften Frank Woycke und André Kuhlmann verbracht haben. Schließlich überwinterten ihre Warendorfer Fußballerinnen im Gegensatz zu den beiden vergangenen Jahren nicht in akuter Abstiegsgefahr, sondern als Dritter der Regionalliga.

Samstag, 03.02.2018, 07:02 Uhr

Auch in den restlichen Saisonspielen werden Dana Homann (l.) von der Warendorfer SU gefordert werden. Hier setzt sie sich gegen Frauke Lunkwitz von Germania Hauenhorst durch.
Auch in den restlichen Saisonspielen werden Dana Homann (l.) von der Warendorfer SU gefordert werden. Hier setzt sie sich gegen Frauke Lunkwitz von Germania Hauenhorst durch. Foto: René Penno

Diesen Platz gilt es ab Sonntag zu verteidigen, zu Gast ist Schlusslicht CfR Links .

Nach nur einer Saison stehen die Zeichen für den Aufsteiger aus Düsseldorf bereits wieder auf Abschied, einen Punkt holten sie in der Hinrunde. „Den haben sie aber gegen Spitzenreiter Essen geholt, das ist für alle Mannschaften eine Warnung“, mahnt Trainer André Kuhlmann . Dennoch macht er keinen Hehl daraus, dass auf eigenem Platz nur Sieg zählt: „Wir peilen natürlich einen Dreier an.“ Die Erinnerungen an das Hinspiel könnten besser kaum sein. Zum Auftakt gewann die Sportunion 7:2 in Düsseldorf und stürmte an die Tabellenspitze. Ganz so einfach wie im Hinspiel wird es aber wohl nicht werden. „Links hat sich gesteigert und die Spiele enger gestaltet, nachdem sie den Trainer gewechselt haben“, weiß Kuhlmann.

Die Tabellenspitze haben die Warendorferinnen mittlerweile zwar nicht mehr, der dritte Platz ist aber mehr als komfortabel in der engen Liga. Der erste Abstiegsplatz ist schon zehn Zähler entfernt. Bei der Zielformulierung für die Rückrunde gibt sich Kuhlmann trotz der aktuellen guten Ausgangslage bescheiden: „Wir wollen unter die ersten Acht kommen. Je weiter oben, desto besser natürlich.“

In Sachen Meisterschaft rechnet sich Warendorfs Coach nichts mehr aus und erwartet eher mit der Meisterschaft des derzeitigen Spitzenreiters, der U 20 der SGS Essen.

Die Vorbereitung war zwar nur kurz. Zeit, um ein neues Spielsystem auszuprobieren, war aber trotzdem. Im einzigen Testspiele gegen Burg Gretesch setzte die Sportunion das neue System bereits gut um. „Das ist durchaus eine Option für die ein oder andere Situation“, kündigt Kuhlmann an. Dem WSU-Coach bietet sich zum Rückrundenauftakt eine ungewöhnliche Situation. Zwar riss sich Nadine Krumkamp das Kreuzband und fällt für die Rückrunde aus, aber ansonsten kann er aus dem Vollen schöpfen. „Vielleicht müssen wir am Sonntag sogar eine Spielerin zu Hause lassen“, so Kuhlmann. Luxusprobleme, die er so eigentlich kaum kennt. In der Hinrunde brachte die Sportunion teilweise grade genug Spielerinnen auf den Platz. Nur Ina Teltenkötter befindet sich noch im Aufbautraining, alle anderen stehen bereit. Auch Celina Fernandes da Cruz, die endlich die Spielberechtigung hat.

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