Fußball: 3. Liga
1860 München, Cottbus und Uerdingen auf Kurs – Preußen Münster wartet bereits

Münster -

Nach den Hinspielen um den Aufstieg zur 3. Liga haben Energie Cottbus, TSV 1860 München sowie der KFC Uerdingen beste Chancen. Am Sonntag können dann auch die Ex-Preußen Marcel Reichwein (Uerdingen) und Aaron Berzel (München) den Sprung in die Drittklassigkeit schaffen.

Freitag, 25.05.2018, 15:46 Uhr

Es-Preuße Marcel Reichwein wurde im Aufstiegsspiel gegen Waldhof Mannheim eingewechselt.

Die letzten relevanten sportlichen Entscheidungen für die 3. Liga fallen am Sonntag. Dann werden sechs Regionalligisten, darunter fünf Meister und der Vizemeister der Staffel Südwest, drei Aufsteiger in den Relegations-Rückspielen ermitteln. Mit Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Kaiserslautern stehen die beiden Zweitliga-Absteiger schon länger fest, die verbliebenen 15 Drittligisten müssen aktuell allenfalls noch um die Lizenz bangen.

Die Hinspiele der Aufstiegs-Relegation sahen einen früheren Deutschen Meister (1860 München), vier ehemalige Erstligisten (1. FC Saarbrücken, Waldhof Mannheim, KFC Uerdingen und Energie Cottbus) sowie einen Stadtteil-Club, den man eher beim Handball vermutet hätte: SC Weiche-Flensburg. Aus der SG Weiche-Handewitt wurde einst die heutige SG Flensburg-Handewitt, eine Topadresse im Handball.

Zurück zu den Aufstiegspartien der Regionalliga-Topteams: Am Donnerstag legte der TSV 1860 München mit dem 3:2-Sieg beim 1. FC Saarbrücken den Grundstein für den Aufstieg, der am Sonntag perfekt gemacht werden kann. Dabei fand die Partie in Völklingen vor 6800 Zuschauern statt, der Ludwigspark wird umgebaut. Ein Ex-Preuße war dabei erste Wahl bei 1860: Aaron Berzel. Der heute 25-Jährige war nach einem nur fünf Spiele umfassenden Intermezzo in Münster unsanft auf die Straße gekickt worden. Man trennte sich vor Gericht. In München wurde der Defensiv-Allrounder bis 2019 gebunden. Ein Wiedersehen in Münster ist sehr wahrscheinlich.

Auch der KFC Uerdingen darf auf die 3. Liga hoffen. Vor 18 162 Zuschauer wurde in der Duisburger Ausweicharena mit 1:0 gegen Waldhof Mannheim gewonnen: Maximilian Beister traf zum Sieg, Ex-Preuße Marcel Reichwein (Vertrag bis 2019) wurde eingewechselt. Der 32-Jährige kommt auf 25 Regionalliga-Partien mit fünf Toren beim früheren Bundesligisten.

Auch Energie Cottbus gewann mit 3:2, auswärts in Flensburg vor 5000 Zuschauer – wobei rund 4000 Energie-Anhänger in den Norden gereist sein sollen. Trainer Claus-Dieter Wollitz, der sechseinhalb Jahre in zwei Etappen Coach beim VfL Osnabrück war, konnte sich auf den Doppelpack von Max Zimmer verlassen. Das war die halbe Aufstiegsmiete.

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