Fußball: 3. Liga Nicht nur die Preußen halten sich auf dem Transfermarkt zurück

Münster -

Der Kader der Preußen bleibt unverändert. Erwartungsgemäß wurden die Münsteraner nicht noch mal aktiv auf dem Transfermarkt. Kommen könnte theoretisch nur noch ein vertragsloser Spieler, was angesichts fehlender Mittel aber auch unwahrscheinlich ist. Doch auch die Konkurrenz hielt sich zurück.

Von Thomas Rellmann
Erik Zenga 
Erik Zenga  Foto: Jürgen Peperhowe

Das Transferfenster der 3. Liga schloss am Donnerstagabend, ohne dass sich beim SC Preußen noch etwas tat. Überraschend kam das angesichts der Finanzknappheit nicht, die Münsteraner haben aber weiterhin die theoretische Möglichkeit, vertragslose Profis zu verpflichten. Von denen tummeln sich noch einige auf dem Markt. Schließlich hielt sich auch die Konkurrenz mit Transfers sehr zurück. Bis auf den Karlsruher SC , der für Marvin Wanitzek (VfB Stuttgart) 100 000 Euro zahlte, setzten die Drittligisten fast ausschließlich auf ablösefreie Spieler. Am Mittwoch sicherte sich der Drittletzte Hallescher FC per Leihe die Dienste von Erik Zenga . Der Ex-Preuße (2014/15) kommt vom Zweitligisten SV Sandhausen – einen Mittelfeldspieler wie den 24-Jährigen hätte auch der SCP gebrauchen können, doch es fehlt das Geld.

Mit den letzten beiden der insgesamt 478 Transfers (je 239 Zu- und Abgänge) des Sommers sicherten sich die SpVgg Unterhaching ( Finn Porath vom Hamburger SV) und Carl Zeiss Jena (Julian Günther-Schmidt vom FC Augsburg) per Leihe zwei Talente. Neben den Preußen verzichteten nur der VfR Aalen und der 1. FC Magdeburg auf Änderungen im Kader seit dem Saisonbeginn Mitte Juli.

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