Fußball: 3. Liga Preußen schenken Germania Mauritz 16 Tore ein

Münster -

So hoch hat der SC Preußen Münster selten ein Testspiel gewonnen. Der Fußball-Drittligist bezwang Gastgeber Germania Mauritz mit 16:0 (3:0). Die Hälfte aller Treffer besorgte dabei Kapitän Adriano Grimaldi. Am Sonntag um 15 Uhr soll die Torflut beim SC Reckenfeld fortgesetzt werden.

Von Alexander Heflik
Spieler gratulieren: Torjubel um Grimaldi
Spieler gratulieren: Torjubel um Grimaldi Foto: Jürgen Peperhowe

Der SC Preußen Münster hat keine Gefangenen gemacht im ersten Testspiel bei Germania Mauritz. Der Fußball-Drittligist gewann nach fünf Trainingstagen die Partie vor 450 Zuschauern mit 16:0 (3:0). Adriano Grimaldi markierte allein acht Treffer. Allerdings musste Neuzugang Fabian Menig mit Verdacht auf Mittelhandbruch in der Pause ausgewechselt werden. Am Sonntag gastiert die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann im zweiten Test um 15 Uhr beim SC Reckenfeld.

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„Alles gut, vor allem in der zweiten Halbzeit war das okay“, meinte Trainer Benno Möhlmann über den ungleichen Kampf. Er setzte alle verfügbaren Akteure ein, das wird auch in Reckenfeld so sein. Mit einem dicken Fragezeichen hinter Fabian Menig, der noch während des Spiels zum ins Hospital gebracht wurde, der Röntgenbefund steht noch aus. Testspieler Niklas Thiel (19/Eintracht Frankfurt U19) hinterließ einen soliden Eindruck, eine detaillierte Bewertung ließ die Begegnung allerdings nicht zu. Er bleibt noch in Münster.

Vor der Pause wehrte sich Mauritz tapfer, da hielt sich das Resultat noch im Rahmen, weil Adriano Grimaldi, Martin Kobylanski und Michele Rizzi die drückende Überlegenheit nur in drei Tore ummünzen konnten. Nach dem Wechsel, mit vier frischen Kräften, warf der SCP die Tormaschine an. Und endete es im Vorjahr mit einer 1:8-Niederlage für Germania Mauritz, so wurde es dieses Mal verdoppelt. Chancen hatten die Hausherren praktisch nicht. „Die erste Halbzeit war aber überragend von uns“, befand Germania-Coach Dunkel-Steinhoff, und wollte sich das nicht nehmen lassen.

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Bei den Preußen wurde der Druck immer größer, immer wieder wurde Grimaldi gefunden. „Tore schießen ist immer schön“, sagte er lapidar. Und erfuhr erst am Ende, dass das acht Treffer waren. Aber auch ein anderer durfte sich freuen. Simon Scherder spielte nach fast zwei Jahren erstmals wieder eine Halbzeit unter Wettkampfbedingungen. „Ich hatte keine Probleme, anfangs habe ich noch etwas vorsichtig agiert, zumal solche Plätze auch sehr oft stumpf sind“, befand er. Jetzt will er sich über die Vorbereitung Stück für Stück in Form bringen und sich aufdrängen. Ein Anfang ist bei den Preußen gemacht.

Aufstellung Preußen Münster: Schulze Niehues - Stoll, Mai, Schweers (46. Tritz), Menig (46. Scherder) - Thiel (46. Braun) - Hoffmann, Rizzi, Kobylanski (46. Wiebe), Al-Hazaimeh - Grimaldi.

Tore: 1:0 Grimaldi (15.), 2:0 Kobylanski (25.), 3:0 Rizzi (43.), 4:0 Grimaldi (46.), 5:0 Wiebe (52.), 6:0 Al-Hazaimeh (60.), 7:0 Al-Hazaimeh (62.), 8:0 Grimaldi (66.), 9:0 Stoll (74.), 10:0 Grimaldi (73.), 11:0 Rizzi (76.), 12:0 Grimaldi (75.), 13:0 Wiebe (82.), 14:0, 15:0, 16:0 Grimaldi (84., 88., 90.).

Zuschauer: 450.  

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