Volleyball: 3. Liga Frauen Sorpesee-Trainer Schallow ist heiß: „Das wird coole Werbung in Ostbevern“

Ostbevern -

Zweitliga Absteiger RC Sorpesee gastiert im Spitzenspiel beim BSV Ostbevern. Gäste-Trainer Julian Schallow nennt Gründe, warum der BSV Vorteile hat. Von der heißen Atmosphäre in Ostbevern dürften die Gäste aus Sundern eher nicht eingeschüchtert werden.

Von Ralf Aumüller
Julian Schallow aus Sundern coacht den RC Sorpesee seit acht Jahren.
Julian Schallow aus Sundern coacht den RC Sorpesee seit acht Jahren. Foto: Ralf Litera

Die Heimspiele der BSV-Volleyballerinnen haben mittlerweile Event-Charakter. Die Beverhalle in Ostbevern ist voll, es ist laut und stimmungsvoll. Einige Mannschaften in der 3. Liga kennen das nicht. Den RC Sorpesee dagegen wird diese Kulisse am Samstag (20 Uhr) im Spitzenspiel wohl eher nicht einschüchtern. Die Gäste aus Sundern sind hohe Besucherzahlen aus ihren Heimspielen gewohnt.

„Wir haben auch schon mal mehr als 400 Zuschauer“, sagt Julian Schallow . Der 34-Jährige aus Sundern coacht die Volleyballerinnen des Ruder-Clubs Sorpesee seit acht Jahren. „Bei uns ist die Atmosphäre ähnlich wie in Ostbevern: Es ist sehr emotional, die Zuschauer sind nah dran“, betont er. „Ich mag das, und ich freu’ mich auf das Spiel. Ich glaube, das wird coole Werbung für diesen Sport.“ Die Gäste aus dem Sauerland reisen mit einem Bus an und wollen „ein paar Fans mitbringen“, so Schallow.

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Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte ist realistisch.

RCS-Trainer Julian Schallow

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Sorpesee ist gerade aus der 2. Liga abgestiegen und mit drei glatten Siegen sauber in die Saison gestartet. Als Favorit sieht Schallow sein Team am Samstag aber nicht: „Ich hätte vorher gesagt, dass wir mit Ostbevern auf Augenhöhe sind. Aber jetzt haben die noch Wiebke Silge dazubekommen . . .“

Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte sei realistisch, ein Platz im oberen Drittel ein Ziel, sagt Schallow im Gespräch mit den WN. „Für mehr haben wir zu viel Angriffspower verloren.“ Neben einer Zuspielerin und einer Außenangreiferin/Annahme musste Sorpesee die 22-jährige Lena Vedder zum Bundesligisten USC Münster ziehen lassen – „im letzten Jahr die beste Angreiferin in der 2. Liga“, so Schallow. „Was Erfahrung angeht, hat Ostbevern einen kleinen Vorteil. Bei uns gehören schon 16-Jährige zum Stamm.“ Vielleicht lassen wenigstens die sich ja am Samstag in der Beverhalle von der Kulisse beeindrucken.

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