Olympische Spiele in Südkorea: Umfrage
Unterschiedliches Interesse in den Baumbergen

Baumberge -

In einer WN-Umfrage äußern sich Trainer und Funktionäre aus den Baumbergen zu den Olympischen Winterspielen. Sie teilen dabei auch ihre Einstellung zum Doping mit.

Freitag, 09.02.2018, 06:02 Uhr

Dem deutschen Skispringer Richard Freitag - hier beim Training am Donnerstag - drücken die Sportler aus den Baumbergen bei den Olympischen Spielen natürlich fest die Daumen.
Dem deutschen Skispringer Richard Freitag - hier beim Training am Donnerstag - drücken die Sportler aus den Baumbergen bei den Olympischen Spielen natürlich fest die Daumen. Foto: Witters

Am Freitag (9. Februar) beginnen in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang die 23. Olympischen Winterspiele . Wir wollten von hiesigen Trainern und Sportfunktionären wissen: Verfolgen Sie das Mega-Event im TV? Und falls ja: Welche Disziplinen interessieren Sie im Besonderen? Und schließlich: Wie stehen Sie zum Doping?

Johannes Aldenhövel

(Fortuna Schapdetten)

„Ich gucke ein bisschen. Wenn ich mal Zeit habe, dann schaue ich, was eben in dem Moment läuft. Beim Thema Doping bin ich der Meinung, dass die Sperren, wenn sie denn ausgesprochen wurden, auch durchgezogen werden müssen.“

Markus Terbrack

(1. Vorsitzender des Kreisreiterverbandes Coesfeld)

„Das ein oder andere Mal werde ich sicherlich gucken. Vor allem, weil wir zurzeit Besuch von einem Gastschüler aus Südkorea haben, der auch sehr interessiert ist. Am liebsten schaue ich Skispringen und Biathlon, denn da habe ich einen persönlichen Bezug zu: Ich fahre selber schon lange und sehr gerne Ski und kenne aus vielen Urlauben Bischofshofen, wo jährlich das Finale der Vierschanzentournee stattfindet. Ich habe sogar schon einmal eine Sprungschanze besichtigt. Ich bin der Meinung, dass ein Sportler nur die Leistung bringen sollte, die ohne jegliche Medikamente möglich ist. Dennoch ist der Druck durch die Gesellschaft und die Medien natürlich enorm. Ein Rekord jagt heutzutage den nächsten. Und dass die Sportler und deren Gesundheit derart belastet werden, und dass dies auch vom russischen Staat aktiv gefördert wurde, ist schlimm. Dafür muss der Staat zur Rechenschaft gezogen werden und dies ausnahmslos.“

Martin Drewer

( SW Havixbeck )

„Klar, wenn möglich, verfolge ich die Spiele gerne, am liebsten die Biathlon-Wettkämpfe. Diese Disziplin finde ich wegen ihrer Vielseitigkeit besonders spannend. Und zum Thema Doping: Wenn den betroffenen russischen Sportlern ein individuelles Dopingvergehen nicht eindeutig nachgewiesen werden kann, finde ich eine Teilnahme schon okay.“

Manfred Thoms

(SW Havixbeck)

„Olympia werde ich wohl leider nicht so viel schauen können, da es immer nur am Vormittag ausgestrahlt wird. Die Biathlon-Wettkämpfe finde ich am interessantesten. Dass einige Athleten nun wegen der Vorwürfe an den russischen Staat unter neutraler Flagge teilnehmen, finde ich falsch. Entweder, oder!“

Stefan Göcke

(GW Nottuln)

„Auf jeden Fall werde ich die Spiele so oft wie möglich im Fernsehen verfolgen. Meine Lieblingsdisziplinen sind der Biathlon und das Skispringen, das ist schon immer so gewesen. Zum Thema Doping ist meine Meinung eindeutig: Das darf – gerade im Ausdauersport – nicht sein! Da sollte man rigoros vorgehen und wenn nötig lebenslange Sperren aussprechen.“

Fabian Leifken

(SV Bösensell)

„Werden die Winterspiele überhaupt im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt? Ich gestehe, dass ich die Sommer-Olympiade spannender finde. Da ich momentan aber das Bett aufgrund eines grippalen Infekts hüten muss, werde ich mir bestimmt den ein oder anderen Wettbewerb anschauen. Am meisten mag ich den Ski-Abfahrtslauf, weil ich selbst Ski fahre. Auch Eishockey finde ich interessant. Dass die russischen Athleten jetzt unter neutraler Flagge starten dürfen, finde ich nicht richtig. Ich bin der Meinung, dass es für Sportler, die dopen, klare Konsequenzen geben muss.“

Marcus Thies

(Arminia Appelhülsen)

„Die Winterspiele interessieren mich nicht. Die Teilnahme der zunächst wegen Dopings gesperrten Sportler finde ich allerdings total unmöglich. Doping ist für mich ein No-Go und gehört nicht in den Sport.“

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