Faustball: 2. Bundesliga
SG Coesfeld/Nottuln muss bis zum Schluss bangen

Nottuln -

Die Faustballer der SG Coesfeld/Nottuln müssen weiter um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zittern. Jetzt gab es zwei Niederlagen.

Mittwoch, 31.01.2018, 06:01 Uhr

In einem personell arg gebeutelten SG-Team ist Philipp Greiner (r.) – hier mit Jonas Menzel – auf der Mittelposition eine der wenigen Konstanten.
In einem personell arg gebeutelten SG-Team ist Philipp Greiner (r.) – hier mit Jonas Menzel – auf der Mittelposition eine der wenigen Konstanten. Foto: Johannes Oetz

Mit einem Sieg gegen den Drittletzten MTV Wangersen hätten die Faustballer der SG Coesfeld/Nottuln am vorletzten Spieltag ihrer Zweitliga-Saison den Klassenerhalt perfekt machen können. Doch die SG zeigte in dem wichtigen Spiel eine sehr mäßige Leistung und verlor gegen die kämpferisch starken Niedersachsen klar mit 0:3 (8:11, 9:11, 4:11).

Dabei verspielte die SG im ersten Satz eine 8:5-Führung und erholte sich von diesem Schock anschließend nicht mehr. Durch den Sieg verkürzte Wangersen den Rückstand auf die SG auf zwei Punkte.

Doch es sollte noch schlimmer kommen. Denn während die SG auch im zweiten Spiel gegen den Tabellenführer TV Brettorf II erwartungsgemäß mit 1:3 (6:11, 11:5, 7:11, 9:11) den Kürzeren zog, punktete Wangersen überraschend auch gegen diesen Gegner.

So liegen die heimischen Faustballer vor dem abschließenden Zweitliga-Spieltag nur noch aufgrund des besseren Satzverhältnisses vor Wangersen auf Tabellenplatz sechs – dem letzten Platz, der den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde. Bei einem weiteren Abrutschen in der Tabelle müsste die SG um den Ligaverbleib bangen, denn bei einer unglücklichen Auf- und Abstiegskonstellation in der 1. Liga könnte auch Rang sieben zu einem Abstiegsplatz werden. Zum Saisonabschluss muss die SG am kommenden Samstag (3. Februar) nach Wolfsburg reisen und trifft dort auf das Heimteam aus Vorsfelde und den MTV Hammah. Mit einem Sieg gegen die routinierten Wolfsburger darf man in deren eigener Halle wohl kaum rechnen. Daher kommt der Partie gegen Hammah besondere Bedeutung zu. Das Team aus der Nähe von Stade ist Tabellenvorletzter und seit dem letzten Spieltag sicher abgestiegen – dennoch rechnet Spielertrainer Thomas Langer mit einem harten Kampf: „Unsere letzten Spiele gegen Hammah waren immer eng. Ich gehe davon aus, dass sich das junge Team mit einer guten Leistung aus der 2. Liga verabschieden möchte.“

Sollte die SG diese Punkte holen, hat sie gute Chancen, Platz sechs zu verteidigen, denn auch Wangersen hat noch ein schweres Restprogramm – unter anderem mit einem Spiel gegen den neuen Tabellenführer.

Personell sieht es für die SG weiterhin nicht gut aus. Beim wichtigen Saisonabschluss wird Angreifer Hendrik Langer auf jeden Fall fehlen, zudem sind mehrere Spieler angeschlagen. So wird Thomas Langer in Wolfsburg aller Voraussicht nach erneut ein SG-Team aufs Feld schicken müssen, das in dieser Formation noch nie zusammengespielt hat.

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