Fußball | Fortuna Gronaus E-Junioren vierfacher Herbstmeister
Vier auf einen Streich

Gronau -

Mit vier Herbstmeistertiteln hat Fortuna Gronau in der Altersklasse der E-Junioren ein Ausrufezeichen gesetzt. Am Sonntag ist der Verein nun auch Ausrichter der Endrunde der Hallenkreismeisterschaft in eben dieser Altersklasse und hofft auf ein erfolgreiches Abschneiden.

Donnerstag, 25.01.2018, 18:01 Uhr

Fortuna Gronaus E-Junioren - hier die E1 - haben in der Hinrunde vier Herbstmeistertitel gewonnen.
Fortuna Gronaus E-Junioren - hier die E1 - haben in der Hinrunde vier Herbstmeistertitel gewonnen. Foto: Verein

Es kommt schon mal vor, dass ein großer Verein vier Herbstmeisterschaften auf einen Schlag feiern darf. Aber dass vier Mannschaften einer Altersklasse in vier verschiedenen Gruppen gleichzeitig die Spitzenposition einnehmen, ist sehr ungewöhnlich.

Geschafft hat das in dieser Spielzeit Fortuna Gronau . Gleich vier von fünf E-Junioren-Mannschaften, die an der Laubstiege zu Hause sind, gingen als Herbstmeister in die Winterpause.

Ist das nun Zufall oder eher das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit? Diese Frage stellen sich nach der so erfolgreichen Hinrunde sicherlich auch die Trainer von Fortunas E-Junioren um ihren E-Jugend-Obmann Michael Bernhart sowie die Jugendleiter Nina Ulbrich und Renee Bajorath. Oder liegt es nur an der Einteilung und sind die Teams einfach zu niedrig eingeteilt worden in der Findungsrunde?

Fortuna Gronaus E3-Junioren

Fortuna Gronaus E3-Junioren Foto: Verein

Genau diesen Punkt können Fortunas Verantwortliche entkräften. Die E1 startete in der höchsten Klasse im Kreisgebiet und setzte sich gegen namhafte andere Vereine durch. Die E2 wurde hingegen etwas unter Wert geschlagen und kam in der Klasse darunter gegen viele Erstvertretungen auf einen siebten Platz. Die E3, E4 und E5 wurden jeweils in den darunterliegenden Klassen angesiedelt und kamen teilweise verlustpunktfrei durch die erste Saisonhälfte.

„Eine Erklärung könnte“, so Vereinsvorsitzender Markus Hohensee , „unser Jahrgangstraining sein. Der 2007er- und mittlerweile auch der 2008er-Jahrgang trainieren zusammen.“

So unterstützen sich die Trainer gegenseitig in ihrer wöchentlichen Arbeit auf dem Platz oder in der Halle und bilden eine Einheit. Es können im Training mehrere Gruppen gebildet werden, die von Station zu Station weitergeleitet werden. Der Vorteil dabei: Ein Übungsleiter muss nicht das ganze Training organisieren, sondern kann sich auf seinen Bereich konzentrieren. „Und es gibt keinen Verein im Verein, sondern alle ziehen an einem Strang“, betont Hohensee, der nicht nur Vereinsvorsitzender ist, sondern sich von Beginn an in die Jugendarbeit eingebracht hat.

Fortuna Gronaus E4-Junioren

Fortuna Gronaus E4-Junioren Foto: Verein

Die Spieler einer Altersklasse werden so bei Fortuna nahezu einheitlich gefördert. Und obwohl es natürlich Leistungsunterschiede gibt, bleibt kein Spieler auf der Strecke. Die individuellen Möglichkeiten jedes einzelnen werden berücksichtigt, stehen aber nicht über der Weiterentwicklung der gesamten Mannschaft.

„Unser Ziel ist es, eine möglichst breite Basis von gut ausgebildeten Spielern zu bekommen, die in den höheren Altersklassen die erreichten Ligen halten oder uns sogar zum Aufstieg führen“, erläutert Hohensee die Vereinsphilosophie. „Ein guter Jahrgang nützt wenig, wenn die darauffolgenden Jahrgänge nicht ein annähernd gleichwertiges Leistungsniveau erreichen. Deshalb hat Fortuna bereits direkt nach der Fusion begonnen, die Trainer der Jugendabteilung auszubilden und zu unterstützen“, ergänzt Hohensee.

Fortuna Gronaus E5-Junioren

Fortuna Gronaus E5-Junioren Foto: Verein

So haben sich zur nächsten Trainerschulung im März wieder mehrere aktive Trainer aus der Jugendabteilung angemeldet. „Ob sich der Erfolg immer so einstellt wie im Moment, sei dahingestellt. Im Moment funktioniert es offensichtlich sehr gut“, freuen sich Fortunas Jugendtrainer.

► In der Rückrunde hat der Kreis Ahaus/Coesfeld eine Kreisliga A für E-Jugendmannschaften eingeführt. Dort werden jetzt die stärksten Mannschaften aus dem Nord- und Südkreis zusammengeführt, um die Mannschaften noch mehr im Spielbetrieb zu fordern und zu fördern. Diesem Antrag von GW Nottuln hat Fortuna Gronau gerne zugestimmt – und ist gespannt auf den zweiten Saisonteil.

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