Tennis: Offene Stadtmeisterschaften
Durchmarsch im Doppelpack von Mannapov und Bahkmutkina

Münster -

Sowohl der Sieger bei den Herren als auch die Triumphatorin im Damen-Wettbewerb gaben sich keine Blöße. Alexander Mannapov gewann das Endspiel bei den Offenen Stadtmeisterschaften in der Halle des THC Münster, Polina Bahkmutkina ließ ebenso wenig Zweifel aufkommen.

Sonntag, 11.02.2018, 18:02 Uhr

Souverän zum Titel: Alexander Mannapov gewann nicht nur das Finale der Offenen Stadtmeisterschaften von Münster klar und deutlich, auch im gesamten Turnierverlauf geriet der 22-Jährige nie in Gefahr.
Souverän zum Titel: Alexander Mannapov gewann nicht nur das Finale der Offenen Stadtmeisterschaften von Münster klar und deutlich, auch im gesamten Turnierverlauf geriet der 22-Jährige nie in Gefahr. Foto: Peter Leßmann

Einen glatten Durchmarsch haben die beiden Sieger bei den 38. Offenen Stadtmeisterschaften von Münster hingelegt. Weder Polina Bahkmutkina (TuS Ickern ) noch Alexander Mannapov (Dortmunder TK RW 98) gaben sich in der Halle des THC Münster auch nur irgendeine Blöße und gewannen jeweils völlig verdient den Titel.

Wie schon den gesamten Turnierverlauf gestaltete Mannapov auch das Finale. Mit seinen gewaltigen Aufschlägen diktierte der 22-Jährige das Geschehen, erarbeitete sich auch beim Service seines Kontrahenten Tim Focht (Bonner HTV) immer wieder Vorteile. Die Folge: Der gebürtige Duisburger marschierte mit dem 6:2, 6:3 zum Triumph. „Das war schon sehr souverän“, sagte Turnierleiter Lutz Rethfeld, der in den vier Tagen eine ungemein faire Atmosphäre auf den Plätzen ausmachte. „Ich musste als Oberschiedsrichter nicht einmal einschreiten. Das hatte ich so auch noch nicht. Das passte zu dem Turnier, das perfekt gelaufen ist.“

Perfekt gelaufen sind die Stadtmeisterschaften auch für Bakhmutkina. Die 18-jährige Russin ging als Nummer 47 der deutschen Zusatzrangliste top-gesetzt in den Wettbewerb – und wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Nur 13 Spiele gab sie in ihren vier Matches ab, gleich sieben beim 6:2, 7:5 im Viertelfinale gegen Sarah Nikocevi (BASF TC Ludwigshafen). Nach dem ungefährdeten 6:1, 6:0 in der Vorschlussrunde gegen Arevik Tumanyan (Ickern) wurde das Endspiel zumindest im ersten Satz wieder etwas spannender. Linda Puppendahl (TC Deuten), die zuvor Pauline Hirt mit 6:3, 6:2 ausgeschaltet hatte, schaffte zum 4:4 das Re-Break – und verlor dann direkt wieder ihren Aufschlag. Dieses Break leitete nicht nur den Satzverlust ein, sondern auch die 4:6, 1:6-Niederlage.

Und was machten die Münsteraner in den Hauptfeldern? Bei den Herren mischten zwei von den elf Gestarteten noch im Viertelfinale mit. Paul Schütte (1. TC Hiltrup), der im Achtelfinale seinen an Position zwei gesetzten Teamkollegen Carlo Bückmann in drei Sätzen bezwungen hatte, scheiterte letztlich mit 3:6, 4:6 an Sean-Lennart Lange (Feldmark Dorsten). Lars Hartmann vom gastgebenden THC verlor nach seinem Zwei-Satz-Erfolg in der Runde der letzten 16 gegen den an Nummer acht gelisteten Maximilian Friese (BW Halle) gegen Focht mit 1:6, 0:6.

Das Damen-Quartett aus Münster war von Beginn an chancenlos. Lea-Marie Giesen (TC Union), Nele Niermann (TC St. Mauritz), Kim Venghaus (TSC) und Raphaela Rettberg (THC) schieden nach klaren Niederlagen bereits in Runde eins aus.

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