Rudern: Wintertest RV Münster mit gutem Start in Dortmund

Münster -

Immerhin brauchten die Ruderer des RV Münster auf der Regattastrecke in Dortmund keinen Eisbrecher. Handschuhe und ein heißes Getränk nach dem Rennen waren dennoch angesagt beim ersten eiskalten Langstreckentest des Wintertrainings. Dafür erwärmt ein Blick auf die Ergebnisliste.

Sönke Kruse (li.) und Louis Kirstein (re.)  
Sönke Kruse (li.) und Louis Kirstein (re.)   Foto: RVM

Schneetreiben und eiskalter Wind auf der sechs Kilometer langen Regatta-Strecke am Olympiastützpunkt Dortmund machten den Langstreckentest der Ruderer zu einer eher unangenehmen Pflichtübung – für die die guten Resultate der Ruderer des RV Münster aber mehr als entschädigten.

Für den sportlichen Höhepunkt sorgten die Schwergewichte Louis Kirstein und Sönke Kruse, die im U-19-Zweier Platz eins belegten. Als Zweiter schaffte auch der Leichtgewichts-Zweier mit Colin Stein und Lasse Haack den Sprung aufs Treppchen. Im Leichtgewichts-Einer sicherte sich der gebürtige Bremerhavener und im Sportinternat wohnende Ruben Stolberg Platz sieben. Joscha Feder sorgte – als Ex-Leichtgewicht – mit Platz neun im Einer für einen guten Einstand in der offenen Gewichtsklasse und sicherte sich die Einladung zum Sichtungslehrgang der Bundestrainerin Brigitte Bielig.

Bei den Senioren meldete sich Felix Brummel als Fünfter im Zweier mit René Schmela eindrucksvoll im Rennen um die Plätze im Deutschland-Achter zurück. Dabei ließ das Duo aus Münster und Berlin zahlreiche Ruderer des Deutschland-Achters hinter sich und erntete dafür ein ausdrückliches Lob von Bundestrainer Uwe Bender. Luisa Neerschulte wurde im Einer Zehnte. Sowohl sie als auch Brummel hatten zuvor auf dem Ergometer neue persönliche Bestwerte abgeliefert. Einer-Ruderer Henri Schwinde kam als 18. ins Ziel. John Heithoff musste im Zweier auf Stammpartner Yannik Sacherer (erkrankt) verzichten und kam in neuern Besetzung nur auf Rang 20.

RVM-Trainer Thorsten Kortmann zog ein zufriedenes Fazit vom Wochenende: „Die Ergebnisse haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Auch in dieser Saison sind mehrere Nominierungen fürs Nationalteam in realistischer Reichweite. Zunächst müssen wir aber die lange Zeit bis zum nächsten Langstreckentest im März nutzen, um weiter an unserer Form zu arbeiten.”

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