Reiten: Turnier der Sieger Felix Haßmann findet in der Mittleren Tour die richtige Balance

Münster -

Die Münsteraner schlugen sich hervorragend in der ersten Qualifikation zur Mittleren Tour, auch ein Österreicher legte einen starken Lauf hin. Doch am Ende war erneut Felix Haßmann nicht zu schlagen. Mit Balance fand er genau den richtigen Mittelweg aus Tempo und Sicherheit.

Von Marion Fenner
Mal wieder zu schnell für die Konkurrenz: Felix Haßmann war in der ersten Qualifikation der Mittleren Tour mit Balance der Schnellste im Parcours.
Mal wieder zu fix für die Konkurrenz: Felix Haßmann war in der ersten Qualifikation der Mittleren Tour mit Balance der Schnellste im Parcours. Foto: Jürgen Peperhowe

„Der Felix ist immer einer der schnellsten in unserer Branche“, sagt der Österreicher Christian Rhomberg , nachdem er sich in der ersten Qualifikation für die Mittlere Tour bei der Platzierung hinter dem Sieger Felix Haßmann einreihen musste.

Knapp eine Sekunde zügiger war der Sieger mit Balance über die Hindernisse gekommen. „Der Parcours war für den Auftakt zur Mittleren Tour fair gebaut“, sagte der Erstplatzierte. „Da konnte man schnell oder langsam reiten, ich war schnell“, betonte er mit einem Augenzwinkern. Er habe allerdings mit Balance auch auf ein sehr erfahrenes Pferd gesetzt, das auch schon einige schwerere Prüfungen gewonnen hat.

Rhomberg, der zum ersten Mal Gast beim Turnier der Sieger war, freute sich riesig über Platz zwei mit seinem Pferd Corbusier. Der Sieger sei für ihn einfach nicht zu schlagen gewesen, deshalb gehe die Platzierung schon in Ordnung. Von der Veranstaltung in Münster ist er begeistert. „Das ist wirklich rundum schön hier“, sagt der 26-Jährige, der seinen Stall in der Nähe des Bodensees hat. Und hier gleich beim ersten Auftritt eine Schleife mitzunehmen, war ja durchaus ein gelungener Auftakt. Über das etwas kühle Wetter wollte er nicht meckern: „In Österreich ist es derzeit ja auch nicht besser.“

Platz drei ging an Lars Nieberg , der mit diesem Ergebnis seinem Chef Hendrik Snoek, der auch das Turnier der Sieger federführend für den Westfälischen Reiterverein mitveranstaltet, eine große Freude machte. Denn der Vorsitzende ist Besitzer des von Nieberg gerittenen 13-jährigen Nabab de Revel.

Eine, die versuchte, noch einmal an die Zeit von Haßmann heranzukommen, war Marie Schulze Topphoff vom RV Roxel mit Safira. Sie drückte im Parcours von Beginn an aufs Tempo und war wirklich schnell unterwegs. Doch letztlich reichte es nur für Rang sechs, über den sich die Reiterin dennoch sehr freute. 

„Bei diesem Starterfeld platziert zu sein, ist schon etwas Besonderes.“ Vor ihr waren noch Laura Klaphake mit Camalita und Meredith Michaels-Beerbaum mit Calle. Hinter Schulze Topphoff konnte sich ein weiterer Lokalmatador freuen: Jens Baackmann (RV Albachten) kam mit Quantara auf Platz sieben.

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