Reiten: Turnier des RV Seppenrade
Nicht so Maintz: Titelverteidiger fehlt in Ondrup

Seppenrade -

Das Meiste hat sich in den Vorjahren bewährt beim Turnier in der Bauerschaft Ondrup, das am Samstag beginnt und am Pfingstmontag endet. Etwa die reduzierten Teilnehmerfelder. Es gibt aber auch eine Neuerung.

Donnerstag, 17.05.2018, 18:05 Uhr

Gewannen 2017 das Hauptspringen, sind ein Jahr später aber andernorts im Einsatz: der Bösenseller Mario Maintz und Wrangler. Foto: rau

Rein sportlich betrachtet, kann das Pfingstturnier des RV Seppenrade nicht mit den Rosendorf Classics an gleicher Stelle konkurrieren. Dort S-Prüfungen im Überfluss, hier ein Hauptspringen auf Zwei-Sterne-M-Niveau. Dennoch sei der organisatorische Aufwand im Mai deutlich größer als der im März, weiß RV-Vize Alfred Helmig: „Allein schon, weil wir, anders als bei den Classics, drei Plätze herrichten müssen.“

Kleinere Starterfelder haben sich bewährt

Deshalb sind seit zwei Wochen bis zu 40 Helfer in der Bauerschaft Ondrup im Einsatz, um der Veranstaltung den passenden Rahmen zu geben. Um die, die im Vorfeld schuften, nicht auch noch an den drei Turniertagen über Gebühr zu belasten, halten die Verantwortlichen laut Helmig am Konzept aus dem Vorjahr fest, die Starterfelder zu begrenzen: „Das hat sich bewährt. So können wir zwischen zwei Springen oder Dressurprüfungen auch mal eine Viertelstunde durchpusten.“ Bei Meldeschluss lagen etwas über 2100 Nennungen vor, minimal weniger als 2017.

Karns 2017 im Pech

Geritten wird am Samstag (19. Mai) ab 8 Uhr und an den Folgetagen ab 7 Uhr. 44 Wettbewerbe sind es insgesamt. Zu den Höhepunkten zählt das eingangs erwähnte, mit 750 Euro dotierte M**-Springen nebst Entscheidungsrunde. Im Vorjahr triumphierten Mario Maintz (RV Bösensell) und Wrangler. Pech hatte Florian Karns: Der Lokalmatador und Caisy kamen als Schnellste durch den Stech-Parcours, leisteten sich aber am allerletzten Sprung einen Abwurf – „nur“ Rang sechs.

Der Titelverteidiger fehlt laut Meldeliste, Karns ist selbstredend mit von der Partie. Gleiches gilt für Vereinskollegin Ann-Kathrin Helmig, den Lüdinghauser Marius Brinkmann, Youngster Johanna Schulze Thier (RV Herbern) oder Dauergast Frank Merschformann (RV Osterwick).

Preis der Westfälischen Nachrichten

Gänsehautmomente verspricht das Punktespringen der Klasse L mit Joker am Sonntag ab 21 Uhr unter Flutlicht. Beim Nachwuchs besonders beliebt (und eine Premiere in der Bauerschaft): die A**-Mannnschaftsprüfung am selben Abend ab 19.30 Uhr, Teil der Serie um den WN-Springpokal. Weil beim JBK Senden, traditionell die erste Station, die Pacht ausgelaufen war, sprang der RV Seppenrade, ohnehin seit Jahren Teilnehmer, in die Bresche.

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