Fußball: 3. Liga
VfL Osnabrück steckt im Tabellenkeller fest

Osnabrück -

Der VfL Osnabrück kommt einfach nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Auch im dritten Spiel des neuen Jahres blieben die Lila-Weißen sieglos. Am Samstag mussten sie sich mit 0:1 (0:0) beim Halleschen FC geschlagen geben und verbleiben auf Rang 17. Im Nachholspiel am 14. Februar gegen den Karlsruher SC kann der VfL Boden gutmachen. Doch es verbietet sich derzeit, an diese Partie zu denken.

Sonntag, 04.02.2018, 00:02 Uhr

Nach dem 3:3 im Hinspiel mussten sich Jules Reimerink und der VfL Osnabrück am Samstag im Rückspiel mit 0:1 geschlagen geben.
Nach dem 3:3 im Hinspiel mussten sich Jules Reimerink und der VfL Osnabrück am Samstag im Rückspiel mit 0:1 geschlagen geben. Foto: Mareike Stratmann

Die Niederlage in Sachsen-Anhalt durch den Treffer von Marvin Ajani in der 53. Minute war völlig verdient. Osnabrück hatte sich viel vorgenommen, konnte das aber zu keiner Zeit umsetzen. In den kompletten 90 Minuten versprühte Lila-Weiß kaum Torgefahr und hätte letztlich sogar noch höher verlieren können. Damit wartet der VfL seit fünf Jahren auf einen Punktgewinn in Halle.

„Wir wollten kompakt stehen. Das ist uns in der ersten Halbzeit ganz gut gelungen“, erklärte Trainer Daniel Thioune. „Aber wir haben es nicht geschafft, zwingend torgefährlich zu werden. Nach der Pause fällt das Tor gegen uns aus dem Nichts. Die Gastgeber haben danach gut verteidigt. Wir haben es nicht geschafft, Durchschlagskraft zu entwickeln. Unser Ziel muss es sein, möglichst weit überm Tabellenstrich zu bleiben.“

Thioune überraschte einmal mehr mit seiner Startelf. Neuzugang Stephen Sama spielt in der Innenverteidigung neben Adam Sušac. Dafür rückte Marcel Appiah auf die rechte Außenverteidiger-Position. Konstatin Engel fand sich auf der Bank wieder, genauso wie Sebastian Klaas. Bashkim Renneke übernahm den rechten Flügel, Jules Reimerink startete links.

„Das Debüt fühlt sich nicht gut an. Wir können nicht zufrieden sein“, zeigte sich Neuzugang Sama enttäuscht. „So kompakt, wie wir hinten gestanden haben, müssen wir auch nach vorne spielen. Dann werden wir auch irgendwann dahin kommen, wo wir hinwollen.“

Es entwickelte sich im ersten Durchgang ein eher langweiliges Spiel mit nur sehr wenigen Torchancen. Die VfL-Hintermannschaft um den umsichtigen Sama stand sehr gut. Allerdings entwickelte der VfL offensiv keinerlei Torgefahr.

Nach der Pause drehte Halle auf. In der 47. Minute verpasste Marvin Ajani, nachdem die Osnabrücker Abwehr weit aufgerückt war, das Tor von Marius Gersbeck nur um Zentimeter. In der 53. Minute traf er besser. Der Ex-Osnabrücker Erik Zenga kam im Strafraum unbedrängt an den Ball. Er passte zu Ajani, der mühelos zum 1:0 vollendete. Die Führung für die Hausherren war verdient, traten sie doch insgesamt zielstrebiger.

Zwar versuchte der VfL in der Folge alles, um doch noch einen Punkt zu ergattern. Mit Angreifer Utku Sen brachte Daniel Thioune auch noch den zweiten Neuzugang, vor dem gegnerischen Tor blieben die Osnabrücker aber harmlos.

Nun müssen sie am kommenden Freitagabend daheim im Kellerduell gegen den Drittletzten Chemnitzer FC unbedingt dreifach punkten. Sonst ziehen richtig dunkle Wolken über die Bremer Brücke.

Hallescher FC: Tom Müller – Schilk, Kleineheismann, Torben Müller, Baumgärtel – Gjasula, Fennell – Ajani (90. Lindenhahn), Zenga (85. Landgraf), Pintol (83. El-Helwe) – Fetsch.

VfL Osnabrück : Gersbeck – Appiah (79. Kristo), Sušac, Sama, Wachs – Danneberg (79. Klaas), Groß – Renneke, Reimerink (63. Sen) – Heider, Álvarez.

Tor: 1:0 Ajani (53.). - Schiedsrichter: Justus Zorn (Freiburg). - Gelbe Karten: Gjasula, Ajani - Heider, Appiah, Sama, Sen. - Zuschauer: 5571.

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