Fußball: 3. Liga
VfL Osnabrücks Trainer Daniel Thioune hofft auf mehr Stabilität in Halle

Osnabrück -

Noch keinen Sieg hat der VfL Osnabrück in diesem Jahr eingefahren. Am Samstag versuchen des die Lila-Weißen beim Halleschen FC zum dritten Mal. Trainer Daniel Thioune hat seiner Elf eine stabilere Defensivtaktik verpasst, hofft dennoch in der Offensive auf mehr Durchschlagskraft.

Freitag, 02.02.2018, 17:02 Uhr

Marc Wachs (rechts) hat noch nie gegen Halle verloren. Der Linksverteidiger hofft, dass diese Serie auch am Samstagabend noch Bestand hat.
Marc Wachs (rechts) hat noch nie gegen Halle verloren. Der Linksverteidiger hofft, dass diese Serie auch am Samstagabend noch Bestand hat. Foto: Mrugalla

Der VfL Osnabrück tritt anno 2018 auf der Stelle. Dem 1:4 beim SV Wehen Wiesbaden folgte in der vergangenen Woche ein 2:2 Heim-Remis gegen Fortuna Köln. „Dabei hatten wir uns soviel vorgenommen und liegen dann nach zehn Minuten bereits 0:2 hinten“, blickt Mittelfeldspieler Tim Danneberg zurück. Zumindest stimmte die Moral, schafften die Lila-Weißen doch noch den Ausgleich. Heute nun soll der erste Dreier her. Wenn der tatsächlich ab 14 Uhr beim Halleschen FC eingetütet werden soll, müssen allerdings noch weitere Komponenten passen.

Trainer Daniel Thioune fordert vor allem mehr Sicherheit im defensiven Spiel. Nach zuletzt sieben Gegentoren in zwei Spielen bemängelte er die „Mentalität das eigene Tor zu verteidigen“. Für mehr defensive Stabilität könnte Neuzugang Stephen Sama sorgen, der bis Saisonende vom Zweitligisten Greuther Fürth ausgeliehen ist. Er wird auf jeden Fall zum Kader gehören, betonte Thioune. Da zuletzt Marcel Appiah müde wirkte, könnte der kopfballstarke Innenverteidiger vielleicht sogar ein Debüt geben.

Zum Kader gehören dürfte auch der zweite Neue, Angreifer Utku Sen, der als Leihgabe von Holstein Kiel bis Sommer an der Bremer brücke kickt. „Der erste Eindruck ist sehr positiv“, bestätigt Daniel Thioune. Vorne ließ der VfL in den beiden zurückliegenden Spielen ebenfalls die nötige Durchschlagskraft.

Mit einem Sieg würde Osnabrück an Halle vorbeiziehen. Genau das sei das Ziel, erklärt Linksverteidiger Marc Sachs: „Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Mit der Einstellung fahren wir auch nach Halle.“ Wachs der von Dynamo Dresden ausgeliehen ist gibt sich zuversichtlich, „da ich in meiner gesamten Karriere noch nie gegen Halle verloren habe.“ Mit einer Punkteteilung wie im Hinspiel (3:3) könnte er sich aber auch zufrieden geben.

Das schwache Zweikampfverhalten nach Standards und leichtfertige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung luden die Mannschaften aus Wiesbaden (1:5) und Köln (2:2) geradezu zum Tore schießen ein. Zu oft suchte der VfL Osnabrück sein Heil im Offensivspiel und vergaß dabei hinten seine Hausaufgaben zu erledigen. „Wir haben es zuletzt nicht geschafft unsere defensive Balance zu finden. In Halle brauchen wir erstmal hinten eine gewisse Sicherheit“, so Thioune. Erst ein Sieg in der Ferne gelang den Niedersachsen in dieser Saison (1:0 in Großaspach am 7. Spieltag).

Auch in Halle läuft es in dieser Saison nicht wie gewünscht. Trainer Rico Schmidt denkt nach der 1:2-Niederlage der Vorwoche gegen Jena über Veränderungen in der Startelf nach. Tobias Müller dürfte wieder in die Innenverteidigung rücken. Dafür wird Fabian Baumgärtel die Linksverteidiger-Position einnehmen.

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