Fußball: 3. Liga
Sportfreunde Lotte selbstbewusst nach Paderborn

Lotte -

Zwei Spiele - zwei Siege. Beide zu null. Ließen die Sportfreunde Lotte Anfang Dezember noch die Köpfe hängen, blicken sie nun aufrecht nach vorne. Am Samstag wollen sie auch beim Spitzenreiter SC Paderborn nicht leer ausgehen.

Freitag, 26.01.2018, 17:01 Uhr

Jaroslaw Lindner (links) zeigte gegen FSV Zwickau ein überragendes Spiel. Auf eine ähnliche Leistung seines besten „Eins-gegen-eins-Akteurs“ hofft Lottes Trainer Andreas Golombek auch im Spiel beim Spitzenreiter SC Paderborn.
Jaroslaw Lindner (links) zeigte gegen FSV Zwickau ein überragendes Spiel. Auf eine ähnliche Leistung seines besten „Eins-gegen-eins-Akteurs“ hofft Lottes Trainer Andreas Golombek auch im Spiel beim Spitzenreiter SC Paderborn. Foto: Mrugalla

Zwei Spiele - zwei Siege. Beide zu null. Ließen die Sportfreunde Lotte Anfang Dezember noch die Köpfe hängen, blicken sie nun aufrecht nach vorne. Spielfreude und Selbstvertrauen sind zurückgekehrt. „Wir treten wieder als Mannschaft auf. Die Jungs haben richtig Spaß am Fußball“, hat Trainer Andreas Golombek erkannt. Entsprechend zuversichtlich nehmen er und seine Jungs heute den Trip zum Spitzenreiter auf sich. Anstoß beim SC Paderborn ist um 14 Uhr.

Die Ostwestfalen, die sich einen Acht-Punkte-Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz erkämpft haben, sind klarer Favorit. Golombek ist´s egal. „Warum sollen wir dort nichts holen?“, fragt er. Auch SCP-Coach Steffen Baumgart zeigt Respekt: „Das wird ein schweres Spiel.“ Er hat den jüngsten Aufschwung der Sportfreunde verfolgt und ermahnt seine Mannschaft, den Gegner nicht zu unterschätzen. Zeigen muss sich zudem, wie der Tabellenführer den Weggang seines wertvollsten Spielers Dennis Srebny verkraftet, der für 1,5 Millionen Euro zum englischen Zweitligisten Norwich City gewechselt ist. Mit Philipp Tietz (Eintracht Braunschweig) und Kwame Yeboah (Borussia Mönchengladbach) wurden offensivstarke Spieler verpflichtet, die in die Fußstapfen des Goalgetters treten könnten, bleibt aber die Frage, wie schnell sie sich in der Mannschaft zurecht finden.

Bis auf die Langzeitverletzten Marcus Piossek und Nico Neidhart stehen SFL-Coach Andreas Golombek alle Spieler zur Verfügung. Maximilian Rossmann (Grippe) und Michael Schulze (Magen-Darm) sind fit. Auch Tim Wendel, der zuletzt über Achillessehnenbeschwerden klagte, hat grünes Licht gegeben. Ob der Trainer nach dem Grundsatz „never change a winning team“ handeln werde, lässt er offen. „Die Jungs haben es gegen Zwickau gut gemacht“, betont er. „Deshalb haben es alle verdient, erneut zu spielen. Aber ein wenig müssen wir unsere taktische Ausrichtung ja auch nach dem Gegner richten.“

Die Schotten hinten dicht machen und sich nur auf die Defensive verlassen werden die Sportfreunde aber nicht tun. Ähnlich wie im Spiel gegen Zwickau soll auch Paderborn durch Offensivpressing im Spielaufbau gestört werden. Nach dem 6:0-Heimerfolg in der vergangenen Saison musste sich Lotte in der Beneteler Arena binnen vier Wochen zwei Mal mit 1:3 geschlagen geben, einmal in der Meisterschaft und einmal im Westfalenpokalfinale. „Diesmal wollen wir etwas Zählbares mitnehmen“, verspricht Andreas Golombek den Ostwestfalen einen heißen Kampf.

SC Paderborn: Zingerle - Boeder, Strohdiek, Fesser, Herzenbruch - Krauße, Wassey - Zolinski, Antwi-Adjej - Srbeny, Michel.

SF Lotte: Fernandez - Langlitz, M. Rahn, Straith, M. Schulze - Wendel, Heyer, Lindner, Pires-Rodrigues, Oesterhelweg - Rosinger.

Schiedsrichter: Robert Schröder (32, Hannover)

Anstoß: 14 Uhr Benteler-Arena.

Nächstes SFL-Spiel: Freitag, 2. Februar gegen VfR Aalen.

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