Fußball: Landesliga 4
Borussia Emsdetten top - Preußen Lengerich spektakulär

Lengerich -

Gut die Hälfte der Saison in der Fußball-Landesliga 4 ist gespielt. Nur noch 107 von insgesamt 240 Begegnungen sind zu absolvieren. Und es zeichnet sich mehr als eindeutig ab, dass die Meisterschaft in diesem Jahr nur über Borussia Emsdetten geht.

Mittwoch, 27.12.2017, 00:12 Uhr

Preußen Lengerich mit den beiden Neuzugängen Maximilian Walkenhorst (3. von rechts) und Timo Zimmermann (links) überwintert auf Rang neun, während Borussia Emsdetten mit Siebenmeilen-Stiefeln der Meisterschaft entgegeneilt.
Preußen Lengerich mit den beiden Neuzugängen Maximilian Walkenhorst (3. von rechts) und Timo Zimmermann (links) überwintert auf Rang neun, während Borussia Emsdetten mit Siebenmeilen-Stiefeln der Meisterschaft entgegeneilt. Foto: Uwe Wolter

Gut die Hälfte der Saison in der Fußball-Landesliga 4 ist gespielt. Nur noch 107 von insgesamt 240 Begegnungen sind zu absolvieren. Und es zeichnet sich mehr als deutlich ab, dass die Meisterschaft in diesem Jahr nur über Borussia Emsdetten geht. Der letztjährige Tabellensiebte legt eine nahezu tadellose Saison hin, macht frei nach Herbert Grönemeyer „mit seinem Doppelpass fast jeden Gegner nass“, und überwintert als Spitzenreiter mit einem Vorsprung von acht Zählern auf den Tabellenzweiten SV Mesum – bei sogar noch einem Spiel weniger. Die Borussen sind so etwas wie die Bayern der Landesliga .

13 Siege, so viele wie keine andere Mannschaft, und nur eine Niederlage, alle Konkurrenten verloren häufiger, weist die Elf vom Teekotten auf. Trainer Roland Westers hat ein Team geformt, das durch eine hohe Konstanz besticht und Titelformat hat. Glückwünsche zur Meisterschaft will er natürlich noch nicht entgegennehmen, den Sekt kann er gleichwohl schon kaltstellen. Der Meister der vergangenen Saison, Spielvereinigung Beckum, hat die Liga im ersten Teil der Saison bis zum Jahreswechsel längst nicht so dominiert wie nun die Borussia.

Der Tabellenzweite SV Mesum, der ebenfalls in allen Statistik-Tabellen weit vorne mitmischt, will sich aber nicht geschlagen geben und hofft auf eine Schwächephase des bisher so souveränen Spitzenreiters. Dabei hofft der SVM weiterhin auf die Treffer von Michael Egbers, der in 17 Begegnungen bereits 19 Mal getroffen hat und damit die Torschützenliste anführt.

Tore fielen in den bisherigen 133 Begegnungen bereits 470. Das entspricht einem Schnitt von 3,53 Treffern pro Partie. Auch wenn Preußen Lengerich als Tabellenneunter ein Mittelfeld-Dasein fristet, bot die Mannschaft von Trainer Sebastian Ullrich die spektakulärsten Spiele. Satte 78 Treffer fielen in den Begegnungen mit Beteiligung des SC Preußen (Schnitt von 4,6 Treffern pro Spiel). Den Fans der Blau-Weißen wurde also einiges geboten. Zum Vergleich: Bei Spielen mit Beteiligung von Eintracht Ahaus rappelte es nur 43 Mal im Netz.

Mit Rang neun zeigt sich Lengerichs Trainer Sebastian Ullrich zufrieden, „wenn es auch der eine oder andere Punkt mehr hätte sein dürfen“. In der Rückrunde wollen er und seine Jungs richtig angreifen, um vielleicht noch einige Ränge gutzumachen.

Lediglich acht Akteure bringen es bisher auf 17 Einsätze und standen dabei von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Feld. Darunter sind gleich zwei Spieler des SC Preußen Lengerich. Torhüter Philipp Parlow und Sascha Höwing sind die absoluten Dauerbrenner der Blau-Weißen. Dennis Greiff (einmal ausgewechselt) und Maxi Walkenhorst (einmal ein und drei Mal ausgewechselt) bringen es ebenfalls auf 17 Einsätze. Konstantin Worch und Chris-Cedric Jaesch­ke standen in der ersten Saisonhälfte 16 Mal auf dem Platz.

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