Fußball: 3. Liga SF Lotte - Preußen Münster: Stimmen zum Spiel

Lotte / Münster -

Keine Tore sind im Münsterland-Duell der 3. Liga zwischen den Sportfreunden Lotte und dem SC Preußen Münster gefallen. 0:0 hieß es nach 90 intensiven, aber wenig hochklassigen Minuten. Die Stimmen zum Spiel.

Von Alfred Stegemann
Lottes Trainer Andreas Golombek (links) und Preußen-Münster-Coach Benno Möhlmann (rechts) waren mit dem Spielverlauf nicht unzufrieden.
Lottes Trainer Andreas Golombek (links) und Preußen-Münster-Coach Benno Möhlmann (rechts) waren mit dem Spielverlauf nicht unzufrieden. Foto: Mrugalla

Stimmen zum 0:0-Unentschieden zwischen SF Lotte und Preußen Münster am Samstag.

Benno Möhlmann (Trainer Preußen Münster): „Wir können derzeit keine fußballerische Feinkost anbieten. In der Defensive hatten wir das Spiel ganz gut im. In Offensivaktionen haben wir wenig bis ganz wenig zustande gebracht. In der ersten Halbzeit war es ok. Wären wir da noch selbstbewusster aufgetreten, wären wir wohl in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr so gut im Spiel, mussten einige Chancen gegen uns hinnehmen. Mit dem 0:0 können wir zufrieden sein.“

Andreas Golombek (Trainer SF Lotte): „Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften wussten, worum es geht. Für beide war viel Druck da. In der ersten Halbzeit hatte Münster mehr vom Spiel, war vor allem bei Standards gefährlich. Da hat es einige Male gebrannt. In der zweiten Halbzeit waren wir besser im Spiel und hatten in der 87. Minute den Big-Point mit der Chance von Kevin Freiberger . Deshalb können wir nicht ganz zufrieden sein mit dem einen Punkt, weil wir auch in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft waren. Auf der anderen Seite muss man das Positive sehen, da wir endlich mal wieder zu Null gespielt haben. Mit unserer Leistung bin ich nicht unzufrieden.“

Adam Straith (SFL-Innenverteidiger): „Natürlich wollten wir wenigsten ein Tor schießen, um das Spiel zu gewinnen. Aber wie alle nach hinten gearbeitet haben, das war richtig gut. Obwohl wir mehr wollten, ist der eine Punkt vom Spielverlauf her in Ordnung. Wie der Luka Tankulic und das Mittelfeld nach hinten gearbeitet haben, das war großartig. So müssen wir das weitermachen. Nur dann können wir Spiele gewinnen.“

Benedikt Fernandez (SFL-Torwart): „In den letzten 20 Minuten waren wir ganz knapp am Tor. Der Lupfer von Kevin Freiberger, der Schuss von Kevin Pires-Rodrigues sah auch sehr knapp aus und dann noch die Chance von Freiberger. In die erste Halbzeit sind wir nicht so gut reingekommen, wie schon in den letzten Spielen, da hatte Münster zwei, drei gute Möglichkeiten. Mit zunehmenden Spielverlauf ist es natürlich traurig, dass wir es wieder nicht geschafft haben. Das zu Null war wichtig für mich, da wir in den letzten Spielen immer mindestens zwei Tore kassiert haben. Aber ganz ehrlich, ich hätte heute lieber 3:2 gewonnen, als 0:0 zu spielen. Wir bleiben da unten drin und werden da wohl auch überwintern. Jetzt kommen zwei schwere Spiele. Verlieren will ich nicht, ich will auf jeden Fall punkten, am liebsten sechs Punkte holen. Aber es wird eine Mammutaufgabe. Dann werden wir sehen, wo wir stehen. Aber das Frühjahr wird entscheidend sein.“

Kevin Pries-Rodrigues (SFL-Mittelfeldspieler): „In der ersten Halbzeit hatten wir noch leichte Probleme, haben vielleicht auch zu lange den Ball gehalten. In der zweiten

Kevin Pires-Rodrigues war nach langer Verletzungspause erstmals wieder dabei.

Halbzeit haben wir schneller gespielt, waren dann auch fußballerisch klar besser als Münster. Eigentlich müssen wir das Spiel gewinnen, können deshalb nicht ganz zufrieden sein. Ich freue mich über meinen ersten Einsatz nach so langer Zeit. als der Trainer mich zur Einwechslung gerufen hat, war ich richtig glücklich. Ich bin zwar noch nicht bei 100 Prozent, die Spritzigkeit fehlt noch etwas, aber es wird immer besser. Fit bin ich auf jeden Fall.

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