Fußball: Bezirksliga 12 – Vorbereitung
SV Wilmsberg gar nicht mal so schlecht

Borghorst -

2:4 hieß es nach 90 im Test des SV Wilmsberg beim Landesligisten VfL Senden – doch die Leistung war besser, als es das Ergebnis widerspiegelt.

Mittwoch, 07.02.2018, 15:02 Uhr

Torschütze zum 2:4: Mario Töller (r.) schoss in der 85. Minute nach schöner Vorarbeit von Sebastian Häder und Aldo Colalongo das 2:4 für Wilmsberg.
Torschütze zum 2:4: Mario Töller (r.) schoss in der 85. Minute nach schöner Vorarbeit von Sebastian Häder und Aldo Colalongo das 2:4 für Wilmsberg. Foto: Jan Gudorf

Der SV Wilmsberg hat sein Testspiel am Dienstagabend beim Landesligisten VfL Senden mit 2:4 (1:3) verloren. Was eventuell zu erwarten war, denn immerhin spielt die Mannschaft von Trainer Rainer Leifken eine Liga höher als die Piggen und rangiert dort mit 28 Punkten auf Platz fünf.

Dennoch war Wilmsbergs Coach Christof Brüggemann nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams: „Das war besser als am Samstag in Spelle. Senden hat eine starke Truppe und war deutlich fitter als wir. Aber zum Ende des Spiels hatten wir noch eine ganze Reihe an Torchancen und waren nahe dran am 3:4. Es hätte sogar 4:4 ausgehen können.“

Wilmsberg ging durch Alex Hesener, der in der 13. Minute einen Ballverlust der Sendener Defensive erzwungen hatte, in Führung. Vier Minuten später glich Jan Reickert allerdings aus, als sich Raphael Dobbe und Frederik Teupen im Tor nicht einig waren. Dobbe wollte den Ball zu seinem Torwart zurückköpfen, Teupen kam ihm entgegen und wurde überlupft. Reickert hatte die Situation geahnt und war der lachende Dritte. Das 2:1 (24. Minute) und 3:1 (43.) durch Dennis Hölscher resultierten jeweils aus unnötigen Ballverlusten, die der Sendener Angreifer schnell und eiskalt ausnutzte. Die größte Chance zum Ausgleich beim Stand von 1:2 hatte Daniel Groll, der jedoch nicht hundertprozentig zum Schuss kam.

Nach dem Seitenwechsel wurde der SV Wilmsberg stärker, die Partie war nun lange Zeit ausgeglichen. Dann wurde in der 63. Minute gewechselt: Aldo Colalongo, Sebastian Häder, Robin Brüning, Mario Töller und Cedric Eisfeldt rückten in die Mannschaft. Töller erzielte in der 85. Minute nach Vorarbeit von Häder und Colalongo das 2:4, Colalongo verschuldete zuvor, in der 75. Minute, einen Elfmeter nach Foul an Rabah Abed, den dieser selbst verwandelte. „Raphael Dobbe und Töller hatten noch die Möglichkeit, uns bis auf 4:4 heranzuschießen“, berichtete Brüggemann, dass nur eine von drei Torchancen genutzt wurde und vergaß nicht zu erwähnen, dass die von Mario Töller „im Nachthimmel“ landete.

Das war besser als am Samstag in Spelle.

Christof Brüggemann
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