Fußball: Die Westfalenmeisterschaft der U-15-Fußballerinnen
Steinfurter Kreisauswahl im Finale unterlegen

Kreis Steinfurt -

Beim Turnier der westfälischen U-15-Auswahlteams haben die Steinfurter Mädchen erneut auf sich aufmerksam gemacht. In Beckum erreichten sie das Finale. Das Endspiel nahm allerdings einen nicht geplanten Ausgang.

Mittwoch, 31.01.2018, 17:01 Uhr

Die Steinfurter Auswahl (v.l.): Trainerin Alexandra Fenk, Carolin Burkert (1. FC Nordwalde), Leonie Pliet (Borussia Emsdetten), Fiona Kramer (JSG St. Arnold/Hauenhorst), Clara Homölle (SpVgg Langenhorst/Welbergen) und Trainerin Jessica Rüther sowie (v.v.l.) Eva Arentz (FCE Rheine), Lea Rüskamp (Arminia Ochtrup), Wiebke Klos (SF Gellendorf), Rike Lauen (SpVgg Langenhorst/Welbergen), Fabienne Iking (Matellia Metelen) und Manon Beike (Borussia Emsdetten).
Die Steinfurter Auswahl (v.l.): Trainerin Alexandra Fenk, Carolin Burkert (1. FC Nordwalde), Leonie Pliet (Borussia Emsdetten), Fiona Kramer (JSG St. Arnold/Hauenhorst), Clara Homölle (SpVgg Langenhorst/Welbergen) und Trainerin Jessica Rüther sowie (v.v.l.) Eva Arentz (FCE Rheine), Lea Rüskamp (Arminia Ochtrup), Wiebke Klos (SF Gellendorf), Rike Lauen (SpVgg Langenhorst/Welbergen), Fabienne Iking (Matellia Metelen) und Manon Beike (Borussia Emsdetten). Foto: Fußballkreis Steinfurt

Die U-15-Auswahlteams trafen sich jetzt in Beckum, um dort den westfälischen Hallenmeister zu ermitteln. Neben den Fußballerinnen vom Stützpunkt Hauenhorst nahmen 19 weitere Mannschaften teil, die sich in der Vorrunde auf vier Gruppen aufteilten.

Die Steinfurter Kreisauswahl stand im ersten Spiel dem Kreis Soest gegenüber. Von Anfang an dominierten die Münsterländerinnen und präsentierten sich als eingespieltes Team. Am Ende hieß es 5:0, wobei Clara Homölle , Fabienne Iking (beide 2) und Lea Rüskamp erfolgreich waren. In der zweiten Partie des Tages wartete der amtierende Westfalenmeister aus Lemgo. Die Lemgoerinnen standen tief und hatten Chancen durch Konter. Einer dieser schnellen Gegenangriffe führte zum 1:0-Siegtreffer für Lemgo.

Da der Kreis Lüdenscheid seine Mannschaft kurzfristig abgemeldet hatte, wurde die Begegnung gestrichen. Zum Abschluss der Gruppenphase bezwangen die Steinfurterinnen Gütersloh dank Toren von Eva Arentz und Clara Homölle mit 2:1 und kamen so weiter.

Im Viertelfinale ging es gegen den Nachbarkreis Tecklenburg. In einem ausgeglichenen Spiel besaßen beide Mannschaften mehrere gute Möglichkeiten. Steinfurts Torhüterin Rike Lauen hielt den Kasten sauber, und die Langenhorsterin Clara Homölle erzielte den 1:0-Siegtreffer.

Das Halbfinale gegen den Kreis Bielefeld war ein Duell auf Augenhöhe. Steinfurt ließ zunächst wenig zu und ging durch Homölle in Führung. Doch durch Unachtsamkeiten glich Bielefeld aus und ging sogar mit 2:1 in Führung. Fabienne Iking von Matellia Metelen markierte das 2:2, und kurz vor Schluss war es wieder Homölle, die ihre Mannschaft zum Sieg schoss.

Im Finale traf das Team vom Trainerduo Alexandra Fenk/Jessica Rüther auf Münster. Die Münsteranerinnen hatten zuvor sowohl ihr Viertel- als auch ihr Halbfinale im Neunmeterschießen gewonnen.

In einer hart umkämpften Begegnung trafen im Endspiel die beiden besten Formationen des Turniers aufeinander. Am Ende nutzten die Münsteranerinnen ihre Chancen besser und gewannen mit 2:1. Den Treffer für die Steinfurterinnen erzielte erneut Homölle.

Nach anfänglicher Enttäuschung waren die Mädchen trotzdem stolz, Vizewestfalenmeister geworden zu sein.

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