Fußball: Hallenkreismeisterschaft der Fußballerinnen im Kreis Steinfurt
1. FC Nordwalde beklagt Verletzungen

burgsteinfurt -

Sportlich war für die hiesigen Fußballerinnen nicht viel zu holen. Neben der eher durchwachsenen Bilanz beklagte der eine oder andere Club sogar verletzungsbedingte Ausfälle einiger Leistungsträgerinnen. Besonders gebeutelt war in dieser Hinsicht der 1. FC Nordwalde.

Sonntag, 21.01.2018, 20:01 Uhr

Kein gutes Ende nahm das Turnier für Helen Stödtke (r.) und den 1. FC Nordwalde, der als Gruppenletzter ausschied.
Kein gutes Ende nahm das Turnier für Helen Stödtke (r.) und den 1. FC Nordwalde, der als Gruppenletzter ausschied. Foto: Jan Gudorf

So hatte sich das Mirco Lauvers nicht vorgestellt. Mit mehr Verletzten als Punkten schloss der 1. FC Nordwalde die Endrunde der Hallenkreismeisterschaften ab. „Ich bin froh, dass es vorbei ist”, sagte der Trainer angesichts von nur zwei Zählern aus vier Spielen.

Viel schwerwiegender als das deutliche Verpassen des angestrebten Halbfinals waren jedoch die verletzungsbedingten Ausfälle von Nina Wobbe sowie Sandra und Sabrina Thiemann. „Wir hoffen, dass sie uns nicht so lange fehlen”, sagte Lauvers. Nachdem im ersten Spiel gegen Ligakonkurrent Langenhorst/Welbergen noch ein 0:2 aufgeholt werden konnte, verloren Nordwaldes Fußballerinnen durch die Verletzungen den Fokus (0:1 gegen Borussia Emsdetten II und 0:3 gegen den TuS St. Arnold). „So etwas überschattet alles und zieht sich durch die ganze Mannschaft”, bedauerte Lauvers. So konnte auch das 2:2 gegen den überraschend in der Vorrunde gescheiterten Landesligisten Borussia Emsdetten nichts an seinem Fazit ändern: „Es war eine einzige Enttäuschung.”

Für Nordwaldes Konkurrenten aus der Bezirksliga, den FC Galaxy Steinfurt, endete das Turnier ebenfalls nach der Vorrunde. Das Resümee fiel aber gänzlich anders aus, auch wenn durchaus mehr möglich gewesen wäre. „Gegen Metelen (1:1) und Hauenhorst II (0:0) waren wir jeweils nah an einem Sieg”, erklärte Andreas Nicolaus. Einzig gegen den späteren Cup-Sieger Germania Hauenhorst war das Team letztlich chancenlos und verlor mit 1:5. „Die haben als Regionalligist bei einer Kreismeisterschaft auch eigentlich nichts zu suchen” so Nicolaus, der dennoch zufrieden bilanzierte: „Es hat sich niemand verletzt. Mit Gruppenplatz drei können wir leben.”

Für die Kreisligisten Matellia Metelen und TuS St. Arnold war erwartungsgemäß ebenfalls nach der Vorrunde Schluss. Der TuS fuhr immerhin vier Punkte ein und landete auf Platz sieben.

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