Handball: Halbzeitbilanz der Frauen-Bezirksliga
Optimal gelaufen für den TSV und die HSG

Tecklenburger Land -

Das sieht gut aus für die beiden heimischen Handball-Clubs beim Blick auf die Halbzeittabelle der Frauen-Bezirksliga Münsterland. Der TSV Ladbergen führt mit 20:2 Punkten die Tabelle vor dem Rückrundenstart an, die HSG Hohne/Lengerich ist mit 16:6 Punkten Tabellendritter.

Donnerstag, 01.02.2018, 18:02 Uhr

Die HSG Hohne/Lengerich, am Ball Marie-Luise Hoffmeyer, brachte im Derby dem TSV Ladbergen die einzige Hinrunden-Niederlage bei.
Die HSG Hohne/Lengerich, am Ball Marie-Luise Hoffmeyer, brachte im Derby dem TSV Ladbergen die einzige Hinrunden-Niederlage bei. Foto: Jörg Wahlbrink

Die einzige Niederlage kassierte Spitzenreiter TSV Ladbergen ausgerechnet gegen den Nachbarn aus Lengerich (19:24 am 8. Oktober 2017 in eigener Halle). Dennoch kann TSV-Trainer Andreas Friese eine optimale Halbzeitbilanz für sich ziehen. „Das optimal für uns gelaufen. Wir hatten als Saisonziel Platz sechs bis eins, wobei die eins ganz klein geschrieben wurde, ausgegeben“, meint Friese. „Wir hatten eine gute Vorbereitung und einen Superstart gegen Ascheberg.“ Aber der TSV sei nicht die Übermannschaft. „Es war auch Glück dabei. Drei Mal haben wir nur mit einem Tor Unterschied gewonnen“, sagt der TSV-Coach. „Es gehört auch etwas Glück dazu.“ Für den Erfolgsweg macht Friese aber vor allem die tolle Stimmung in der Mannschaft verantwortlich. „Da stimmt es einfach bei den Mädchen!“

Ein starke Hinrunde hat ohne Frage auch die HSG Hohne /Lengerich gespielt. „Ich persönlich möchte gerne oben mitspielen“, sagte HSG-Trainer Dennis Suhre vor dem Saisonstart im vergangenen September. „Da ihm aber wohl immer wieder wichtige Spielerinnen fehlen würden, „bin ich froh, wenn wir am Ende über den Strich stehen.“ Über dem Strich stehen die HSG-Damen auf Rang drei deutlich. Vor einem Jahr stand die Mannschaft zur gleichen Zeit auf Rang acht mit erst acht Punkten. Am Ende wurde es dann Platz vier nach einer starken Rückserie. Legen die HSGerinnen eine ähnlich starke Rückrunde in der aktuellen Spielzeit hin, dann muss mit ihnen im Kampf um die Spitzenplätze weiter gerechnet werden. Aber Suhre warnt: „Im Moment haben wir wenig Leute, es fehlen doch immer wieder Spielerinnen. Aber in der Rückrunde ist noch alles drin. Die Liga ist immer noch eine Wundertüte.“

Die Rückserie verspricht noch spannend zu werden. Neben Ladbergen und der HSG mischen oben auch noch TB Burgsteinfurt (2.9)und der TV Friesen Telgte (4.) mit. Ab Platz acht beginnt der Kampf um den Klassenerhalt. Schlusslicht Vorwärts Wettringen III feierte seinen einzigen Sieg im ersten Spiel (29:15 gegen Nordwalde). Danach folgten zehn Niederlagen in Folge. Dennoch sind die Wettringerinnen nicht zu unterschätzen „Was wir an Glück hatten, hatten die an Pech“, so TSV-Coach Andreas Friese.

Zum Rückrundenstart gastiert der TSV Ladbergen am Samstag (19 Uhr) in Ascheberg, die HSG hat am Sonntag Westfalia Kinderhaus II zu Gast (15 Uhr).

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