Reiten: K+K-Cup
Mit 19 hat man noch Träume – Schultewolter gewinnt Mittlere Tour

Münster -

Jannes Schultewolter setzt sich große Ziele. Die WM möchte er irgendwann mal reiten und auch den Nationenpreis. Aktuell bringt er sich beim K+K-Cup in Münster in Form. Mit Cristobal steigerte er sich und gewann am Freitag die Mittlere Tour.

Freitag, 12.01.2018, 18:01 Uhr

Jung, schnell, erfolgreich: Jannes Schultewolter, gerade einmal 19 Jahre alt, gewann mit Cristobal die Einlaufprüfung der Mittleren Tour.
Jung, schnell, erfolgreich: Jannes Schultewolter, gerade einmal 19 Jahre alt, gewann mit Cristobal die Einlaufprüfung der Mittleren Tour.

82 Springreiter hatten sich angeschickt, in der Einlaufprüfung der Mittleren Tour zu siegen. Am Ende kamen 15 Starter mit einer Nullrunde durch, am schnellsten war dabei einer der Jüngsten. Jannes Schultewolter (RV Osterwick), gerade einmal 19 Jahre alt, ließ im Sattel von Cristobal die Uhr bei 52,51 Sekunden stoppen – und war damit eine halbe Sekunde schneller als Jan Wernke ( RSC Handorf-Langenberg) mit Lorelli und der drittplatzierte Philipp Hartmann vom RV Handorf-Sudmühle mit Cornetti.

„So muss es laufen“, sagte Schultewolter. „Wenn man so eine Prüfung gewinnen will, muss man direkt auf Angriff reiten.“ Dies glückte dem aus Velen stammenden Youngster der seit dem August 2016 bei Klaus Reinacher in Osterwick trainiert. Der Erfolg am Freitag in Münster war für seinen zehn Jahre alten Wallach der erste in einer schweren Zwei-Sterne-Prüfung, für Schultewolter selber war es der fünfte S-Sieg überhaupt. „Ziel ist es in diesem Jahr, das Goldene Reitabzeichen zu bekommen“, erklärte Schultewolter, der langfristig nach Höherem strebt. „Es soll so weit wie möglich gehen, Nationenpreise und die WM wären ein Traum.“

Träumen ist erlaubt, die Gegenwart jedoch heißt K+K-Cup, der für ihn schon jetzt ein Erfolg ist. Dabei profitierte er am Freitag auch von den Erfahrungen, die er am Mittwoch beim Westfalentag in der Halle Münsterland gemacht hatte. Zwar lief es für ihn und die Auswahl Coesfelds – Schultewolter steuerte zum elften Platz der Equipe mit Cristobal zwei Abwürfe bei – nicht nach Plan. „Aber ich habe es da noch etwas lockerer angehen lassen, mein Pferd konnte sich so an die kleine Halle gewöhnen. Das war schon hilfreich“, sagte Schultewolter. Man konnte es sehen. Denn es lief für ihn.

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