Reiten: K+K-Cup Kultwettbewerb: Alle sehnen „Bauernolympiade“ herbei

Münster -

An wen geht die Wanderstandarte in diesem Jahr? Favorit ist erneut der RV Gustav Rau Westbevern. Doch vor dem Beginn der „Bauernolympiade“ haben auch einige andere Vereine Ansprüche angemeldet. Unter anderem der RV Nienberge-Schonebeck.

Von Henner Henning
Die Titelverteidiger vom RV Gustav Rau Westbevern: (v.l.) Reitlehrerin Tanja Alfers, Karin Schulze Topphoff, Kathrin Kolkmann, Sabine Schulze Beckendorf, Daniela Beuing, Simone Baune, Marie Dartmann, Annika Schnüpke. Es fehlen: Nina Stegemann, Lucia Burlage und Tim Kolkmann.
Die Titelverteidiger vom RV Gustav Rau Westbevern: (v.l.) Reitlehrerin Tanja Alfers, Karin Schulze Topphoff, Kathrin Kolkmann, Sabine Schulze Beckendorf, Daniela Beuing, Simone Baune, Marie Dartmann, Annika Schnüpke. Es fehlen: Nina Stegemann, Lucia Burlage und Tim Kolkmann.

An dem Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster wird nicht gerüttelt und gewackelt. Warum auch? Der im Volksmund auch „Bauernolympiade“ genannte Wettbewerb sucht in Deutschland seines­gleichen und hat in Münster und Umgebung längst Kultstatus erreicht.

Auch bei der 82. Auflage waren die Tickets für den Donnerstagabend, wenn die Mannschaftskür in der erneut ausverkauften Halle Münsterland bei einmaliger Atmosphäre stattfindet, wieder einmal im Expresstempo vergriffen. 3000 Zuschauer werden dann erneut für Herzklopfen und erhöhten Pulsschlag bei Reitern und Pferden sorgen, die sich seit Monaten vorbereiten.

Dabei stellt sich auch in diesem Jahr die Frage, wer den Seriensieger RV Gustav Rau Westbevern bezwingen und vom Thron stoßen kann. Insgesamt 35 Titel sammelte der Rekordchampion, der zuletzt sechs Mal in Serie gewann. Ganz sicher aber wird der RV Nienberge-Schonebeck einen erneuten Versuch wagen, der im Vorjahr nach einer traumhaften Kür – fünf Mal gab es von den Richtern die Bestnote 10,0 – vor dem abschließenden Springen in Führung lag.

Dann aber leistete sich der im Sommer 2013 gegründete Verein einen Abwurf zu viel. Dennoch ist mit der Equipe von Trainerin Sabrina Geßmann zu rechnen, bei den bislang drei Teilnahmen war Nienberge-Schonebeck zweimal Zweiter (2014, 2017) und einmal Dritter (2015). „Wir greifen wieder an. Überhaupt macht die Vorbereitung richtig Spaß und fördert den Teamgeist. Da steckt viel Herzblut drin“, sagte Geßmann nach der 81. Ausgabe.

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Traditionell zu den großen Herausforderern gehört auch der RV Albachten, der 2011 als bislang letzter Verein vor der Westbeverner Serie den ­Titel gewann. Im Vorjahr allerdings erlebte die Mannschaft als Zehnter eine böse Schlappe, die ­bestimmt die Angriffslust fördert.

Für Spannung sorgen will auch der RV St. Georg Saerbeck, der in den vergangenen beiden Jahren jeweils als Dritter den Wettkampf um die Wanderstandarte beendete. In der Vergangenheit hieß es stets: Westbevern, wer sonst? Ob sich diese Frage 2018 erneut stellt, steht am Samstagmittag fest.

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