Reiten: K+K-Cup
Wettkampf Kreisreiterverbände und Bauernolympiade im Fokus

Münster -

Die Mischung aus Spitzensport und ländlicher Reiterei macht den Reiz des K+K-Cups aus. Der Wettkampf der Kreisreiterverbände und die Bauern-Olympiade sind besonders für das Publikum spannend. Turnierchef Oliver Schulze Brüning freut sich schon drauf.

Dienstag, 09.01.2018, 21:01 Uhr

Wie im Vorjahr vertritt Maike Mende den Kreisreiterverband Münster – diesmal nicht mit Dandy, sondern im Sattel von Rothschild.
Wie im Vorjahr vertritt Maike Mende den Kreisreiterverband Münster – diesmal nicht mit Dandy, sondern im Sattel von Rothschild. Foto: Jürgen Peperhowe

Die letzten Tage vor dem Turnierstart sind in der Regel immer etwas trubelig für Oliver Schulze Brüning, den Vorsitzenden des gastgebenden Reiterverbands Münster. Es gibt ultimative Kartenanfragen auf verschiedensten Kanälen, der Aufbau in der Halle Münsterland verlangt seine Aufmerksamkeit, dazu steigt bei aller nötigen Routine auch in seinem sechsten Jahr in der Verantwortung das Lampenfieber. Ein typischer Endspurt eben vor dem Auftakt des K+K-Cups, der am Mittwoch mit dem Westfalentag beginnt.

„Es ist bislang in allen Bereichen nach Plan verlaufen“, sagt Turnierchef Schulze Brüning und spricht damit die Vorbereitungen an. Ob er dies auch aus sport­licher Sicht am Ende des Eröffnungstages sagen kann, hängt sicher vom Abschneiden von Münsters Equipe bei den Westfälischen Meisterschaften der Kreisreiterverbände ab. 18 Equipen haben sich für das Springen gemeldet, auch Titelverteidiger Steinfurt ist dabei. Seit dem Umzug 2012 aus der Dortmunder Westfalenhalle an den Albersloher Weg gewann der Gastgeber nur einmal (2013), vor zwölf Monaten scheiterte Münster als Elfter bereits in der Qualifikation und verpasste das Finale der besten Fünf. Dies soll sich diesmal wieder ändern, und dafür hat Schulze Brüning ein schlagkräftiges und durchaus erfahrenes Quartett nominiert. Philipp Hartmann war schon im Vorjahr mit Hirtentanz dabei und lieferte die einzige Nullrunde ab, Philipp Schulze Topphoff mit Concordess, Laurenz Buhl mit Sherlock Holmes sowie Ingrid Klimke mit Parmenides komplettieren zudem 2018 Münsters Spring-Auswahl.

Besser als die Kollegen im Parcours war 2017 die Dressur-Equipe des Gastgebers mit Platz fünf unterwegs. Eine erneute Finalteilnahme unter den 16 startenden Mannschaften um Vorjahressieger KRV Ennepe-Ruhr-Hagen wäre ein gutes Ergebnis, für das Svenja Limberg mit Riley, Maike Mende mit Rothschild und Sabrina Geßmann mit Blue Bayou sorgen sollen.

Der Westfalentag und die folgende Hengstgala sind die Ouvertüre für ein fünftägiges Reitsportfest, das weiter hoch in der Gunst der Zuschauer steht. Die Mischung macht es immer noch aus beim K+K-Cup, Spitzensport gepaart mit der ländlichen Reiterei – das ist die Erfolgsformel, die nicht nur über 30 000 Zuschauer anlocken wird. Auch der Zuspruch der Sportler ist groß, allein 17 Mannschaften – so viele wie seit Ewigkeiten nicht mehr – haben sich für den Wettkampf um die Wanderstandarte gemeldet. „Das ist eine tolle Zahl, die mich sehr freut“, sagt Schulze Brüning, der auch am sonstigen Programm nur wenig bis gar nicht rüttelt. Warum auch, der Erfolg gibt ihm und seinen Mitstreitern recht – nicht erst als gestern.

Ein Grund, sich auf die faule Haut zu legen und sich auf den Meriten der Vergangenheit auszuruhen, ist das für den Turnierchef aber keinesfalls. „Wir versuchen Jahr für Jahr, das hohe Niveau zu halten“, erklärt Schulze Brüning. Bislang ist ihm dies in seiner sechsjährigen Amtszeit bestens gelungen. Und auch 2018 steht einer erfolgreichen Auflage nichts im Wege. Auch wenn der Endspurt etwas trubelig war. Aber das gehört zum K+K-Cup wie die Bauernolympiade und der Große Preis.

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