Reiten: K+K-Cup
Kreisreiterverband Coesfeld: Erfahrung ist Trumpf

Kreis Coesfeld -

Die Dressurreiter wollen ihren Erfolg wiederholen. Die Springreiter wollen besser werden. Der Kreisreiterverband Coesfeld freut sich auf den Westfalentag.

Dienstag, 09.01.2018, 20:01 Uhr

Claire-Louise Averkorn (hier auf Free Jazz) vertritt den Kreisreiterverband in der Dressur. Satteln wird sie La Costo, ein Nachwuchspferd.
Claire-Louise Averkorn (hier auf Free Jazz) vertritt den Kreisreiterverband in der Dressur. Satteln wird sie La Costo, ein Nachwuchspferd. Foto: RV Appelhülsen

An den Westfalentag 2017 – traditioneller Auftakt des K+K-Cups in Münster – hat Klaus Reinacher , Mannschaftsführer des Kreisreiterverbandes (KRV) Coesfeld, nicht die besten Erinnerungen. Platz zehn belegte die KRV-Equipe damals. Zu wenig, um das nachmittägliche Finale in der Halle Münsterland zu erreichen. Kein Paar kam seinerzeit fehlerfrei durch den Spring-Parcours.

Was auch daran lag, dass mancher seine besten Pferde für die lukrativeren Prüfungen am Wochenende geschont und stattdessen lieber den Nachwuchs ins Rennen geschickt habe. Reinacher hat dafür Verständnis. „Aber gerade für die jungen Tiere sind die engen Wendungen und die vielen Zuschauer Herausforderungen, denen sie nicht immer gewachsen sind.“

Daher hat der routinierte Ausbilder bei der Zusammenstellung des Quartetts, das heute (Mittwoch) den KRV repräsentiert, darauf geachtet, dass die Paare „in Gang“ sind. Dass also die Form stimmt. Für Sohn Julius und Goodith, die am Wochenende in Vreden eine S*-Prüfung gewannen, gilt das uneingeschränkt. Auch Tochter Greta und Cortina seien bereit. Jannes Schultewolter (alle RV Osterwick) und Contagia waren in Vreden zwei Mal S-platziert. Und Katja Heitbaum/Akira (RV Herbern) gewannen just in Marl ein M**-Springen. Jenes Niveau also, das von den vier Kreisvertretern in Münster abgefordert wird. So gesehen ist Reinacher „guter Dinge, dass wir diesmal zumindest die Qualifikation überstehen“.

Das sollte auch das Ziel der Dressurreiter (gleiches Niveau) sein. Zumal zwei Starter – Claire-Louise Averkorn (RV Appelhülsen) und Nadine Surmann (RV Nottuln) – dem KRV-Trio angehörten, dass sich im Vorjahr nur Steinfurt geschlagen geben musste. Averkorn vertraut in Münster zwar einem Nachwuchspferd, La Costo sei aber „eine Bank“, so die Teamverantwortliche, Marlies Brinkmann. Surmann sattelt wie im Vorjahr die erfahrene Stute Eleganz. Dritter im Bunde ist der Appelhülsener Nico Kapche mit Samtgraf. Sollten die KRV-Reiter ähnlich gut abschneiden wie vor zwölf Monaten, wäre Brinkmann „hochzufrieden“.

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