Jugendhandball: Handballfreunde
Eine Halbzeit zum Fürchten

Greven -

Die vierte Niederlage in Serie, die dritte nacheinander mit acht oder mehr Toren Unterschied: Die A-Junioren der Handballfreunde verlieren langsam den Anschluss an die anderen Mannschaften der Kreisliga. Warum es im Moment nicht läuft, versuchen die Trainer Marcel Peters und Walter Kusmitsch zu erklären.

Dienstag, 13.02.2018, 15:02 Uhr

Walter Kusmitsch, hier selbst für die Handballfreunde am Ball, ist im Moment ganz und gar nicht angetan mit seiner A-Jugend.
Walter Kusmitsch, hier selbst für die Handballfreunde am Ball, ist im Moment ganz und gar nicht angetan mit seiner A-Jugend. Foto: hri

Als „grauenhaft“ umschrieb Trainer Marcel Peters , der gemeinsam mit Walter Kusmitsch die A-Jugend der Handballfreunde trainiert, die Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit gegen den SC DJK Everswinkel am Samstagnachmittag. Nichts war es mit jecker Karnevalsstimmung bei den 05ern, tatsächlich mutete es eher an, als fielen Volkstrauertag und Karfreitag auf einen Tag. Mit 11:27 lagen die Handballfreunde in eigener Halle zur Pause zurück, „eine Halbzeit zum Fürchten“, wie Walter Kusmitsch es umschrieb.

Zwar besserte sich die Einstellung der Gastgeber nach dem Seitenwechsel, und folglich zeigte auch die Leistungskurve deutlich nach oben. An einer klaren Niederlage konnte das jedoch nichts ändern, der Sieg ging mit 48:30 verdient an die starken Gäste. „Eine gute Mannschaft, sicherlich“, erkannte Marcel Peters die Stärken der Everswinkler durchaus an.

Dass seine Mannschaft sich aber in der ersten Halbzeit komplett ohne Gegenwehr praktisch ergab, ärgerte ihn maßlos. „So richtig verwundert bin ich aber nicht, Trainingsbeteiligung und -einstellung stimmen derzeit bei manchen Spielern einfach nicht“, schimpfte er.

Die vierte Niederlage in Serie – die dritte nacheinander mit acht oder mehr Toren Unterschied – lassen die Handballfreunde langsam den Anschluss an die anderen Mannschaften der Kreisliga verlieren. „Das muss eigentlich nicht sein, wir haben in dieser Saison, zum Beispiel gegen Hiltrup oder die JSG Tecklenburger Land, durchaus bewiesen, dass wir an guten Tagen mitspielen können. Derzeit rufen die Jungs aber ihr volles Potenzial einfach zu selten ab“, meinte Walter Kusmitsch, der gemeinsam mit Marcel Peters auf Besserung in den verbleibenden Saisonspielen hofft, um danach doch noch ein versöhnliches Saisonfazit abgeben zu können.

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