Schwimmen | Deutscher Mannschaftswettbewerb
25 Punkte fehlen dem SV Epe im Tollhaus

Epe -

Zum Klassenerhalt hat es diesmal nicht gereicht. Die Schwimmerinnen des SV Epe müssen die Nordwestfalenliga verlassen und starten beim nächsten Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) wieder in der tieferen Nordwestfalenklasse.

Mittwoch, 07.02.2018, 03:02 Uhr

Die Schwimmer des SVE treten im nächsten Jahr wieder vereint in der DMS-Nordwestfalenklasse an.
Die Schwimmer des SVE treten im nächsten Jahr wieder vereint in der DMS-Nordwestfalenklasse an. Foto: Dieter Klümper

Neun Schwimmerinnen des SV Epe traten in Gelsenkirchen an und waren zunächst guter Dinge, in der Nordwestfalenliga den Klassenerhalt schaffen zu können. Zeitgleich starteten sieben Schwimmer des Vereins in der Nordwestfalen­klasse.

Der Deutsche Mannschaftswettbewerb ist die Kult-Meisterschaft der deutschen Vereinsteams. Top-Schwimmer starten gemeinsam mit ihren jüngeren Vereinskollegen. 26 Disziplinen werden jeweils zwei Mal durchlaufen: von 50 m Freistil über 100- und 200-Meter-Strecken in Brust, Rücken, Freistil und Schmetterling, 200 und 400 m Lagen bis hin zu 400 m Freistil sowie 800 m Freistil bei den Frauen bzw. 1500 m Freistil bei den Männern ist alles dabei. Jeder Schwimmer darf höchstens viermal zum Punkteholen ins Wasser. Daher gleicht es im Vorfeld fast schon einer mathematischen Höchstleistung, die Schwimmerinnen und Schwimmer so zu platzieren, dass am Ende die meisten Punkte für die Mannschaft herausgeholt werden.

Mannschaftsgeist wird bei diesem Wettbewerb großgeschrieben und so stehen die jeweiligen Teamkollegen, ausgestattet mit Trommeln, Tröten, Pfeifen, Rasseln oder Sirenen am Beckenrand, um ihre Teamkameraden im Wasser anzufeuern. Die Wettkampfhalle wird so zum Tollhaus.

Die Schwimmerinnen des SV Epe – Jil Fischer, Fiona Grätz, Seeke Hansen, Laura Heuer, Sarah Klümper, Natalie Nappers, Theresa Rohling, Alexandra Volmer und Hanna Wenker – steigerten ihr Ergebnis vom Vorjahr sogar um knapp 70 Punkte und fieberten dem Endergebnis entgegen, ob ihre insgesamt 9370 Punkte für den Klassenerhalt ausreichen würden.

Die Schwimmer des SV Epe – Nico Amshoff, Collin Fischer, Jonas Fleer, Fabian Grätz, Fynn Hansen, Christoph Nappers und Moritz Storck – starteten in der Nordwestfalenklasse, die zeitgleich im Parallelbecken in Gelsenkirchen ausgetragen wurde. Insgesamt erschwammen sie 6071 Punkte und landeten auf Platz 11 der Mannschaftswertung.

Am Ende beider Wettkämpfe stand die traurige Gewissheit fest: 25 Punkte fehlten den Eper Schwimmerinnen zum Klassenerhalt. So werden im kommenden Jahr beide Teams des SVE wieder in der NW-Klasse schwimmen – in einem Becken, wodurch die gegenseitige Anfeuerung vervielfacht wird und vielleicht wieder zum Aufstieg führt.

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