Fußball: Bezirksliga Nur nicht abschrecken lassen

Epe -

Der FC Epe ist um sein Auftaktprogramm wahrlich nicht zu beneiden. Nach dem Start gegen den SV Gescher stehen weitere Kraftproben an. Trainer Jeroen van der Veen gibt dafür ein ambitioniertes Ziel vor.

Von Alex Piccin
Für Julian Reus (blaues Trikot) und seinen FC Epe steht in der neuen Bezirksliga-Saison ein hartes Auftaktprogramm an.
Für Julian Reus (blaues Trikot) und seinen FC Epe steht in der neuen Bezirksliga-Saison ein hartes Auftaktprogramm an. Foto: Kristian van Bentem

Das Auftaktprogramm des FC Epe hat es in sich. SV Gescher am morgigen Sonntag, dann der Landesliga-Absteiger TSG Dülmen, vermeintlich kurz verschnaufen gegen die SF Merfeld, ehe es gegen den Vorjahres-Vizemeister VfB Hüls geht und schließlich das Ortsderby gegen Vorwärts ansteht. Eine harte Aufgabe, doch Jeroen van der Veen ist nicht bange, im Gegenteil.

„Die Liga ist stärker geworden und klar, die ersten Spiele sind sehr schwer. Doch wenn wir da acht Punkte holen sollten . . .“, orakelt der FC-Spielertrainer. Ambitioniert, möchte man antworten. Vor allem wenn er als Saisonziel eine Platzierung zwischen Rang sechs und elf anpeilt. Die Einstellung sei ausschlaggebend, merkt van der Veen an: „Wir können jeden schlagen. Geben wir aber nicht 100 Prozent, dann können wir auch gegen jeden verlieren.“

So in etwa hat sich das bereits in der Vorbereitung angekündigt. Auch deutliche Siege fuhren die Jungs vom Bülten ein, doch die Leistung passte dem Coach nicht immer: „Bei der 1:5-Niederlage in Gemen haben wir gut gespielt, beim 6:1-Sieg gegen die SG Gronau hingegen nicht.“

Insgesamt zeigt sich van der Veen aber mit der Vorbereitung einverstanden. Ein paar Wochen brauche die Mannschaft allerdings noch, bis Neuzugänge und Alteingesessene sich auf dem Platz blind verstehen. Die Externen Jannik Holtmann , Jan Frieling und Rick Reekers haben jedenfalls einen guten Eindruck hinterlassen, genau wie der aufgerückte A-Junior Felix Wilming. „Den hatte ich vorher nicht so recht auf dem Schirm“, gesteht van der Veen. Auf der offensiven rechten Bahn wirbelte sich der Jungspund durch die Reihen der Testspielgegner und ist auch für die nächsten Wochen eine Option.

An der taktischen Marschrichtung ändert van der Veen nichts. Es bleibt bei der 4-2-3-1-Grundformation, die die eigenen Stärken hervorhebt. „Das sind im Grunde nur Zahlen. Es kommt darauf an, dass jeder auf seiner Position seinen Job macht“, so der Niederländer.

Für den Bezirksliga-Auftakt gegen Gescher hat der Coach fast alle seine Schäfchen beisammen, lediglich Shemsi Osmani weilt im Urlaub.

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