Fußball: Landesliga 4 Westfalia Gemen: „Rumheulen bringt ja nichts“

Gemen/Herbern -

Mit 4:0 besiegte Westfalia Gemen am zweiten Spieltag den SV Herbern. Am Sonntag sehen sich die beiden Mannschaften wieder.

Von Christian Besse
Gemens Trainer Georg Geers 
Gemens Trainer Georg Geers  Foto: Westfalia Gemen

Mit 4:0 besiegte Westfalia Gemen am zweiten Spieltag der Fußball-Landesliga 4 den SV Herbern. Inzwischen ist die Westfalia Drittletzter der Tabelle, der SVH liegt auf Platz vier. Am Sonntag um 15.15 Uhr sehen sich die beiden Mannschaften in Herbern wieder. Gemens Trainer Georg Geers sieht dem Anpfiff alles andere als pessimistisch entgegen.

Hatte Ihr Team beim Hinspiel einen sehr guten Tag oder Herbern einen sehr schlechten?

Geers: Ich glaube schon, dass wir damals einen sehr guten Tag hatten.

Was ist seitdem bei der Westfalia schiefgelaufen?

Geers: Wir haben eine sehr junge Mannschaft und hatten viel Verletzungspech. Aber wenn man die Partie bei Eintracht Coesfeld am dritten Spieltag ausklammert (0:5, die Red.), wo wir wirklich einen rabenschwarzen Tag hatten, haben wir immer nur mit einem Tor Unterschied verloren. Das zeigt, dass wir mit jedem Gegner mithalten können. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir da unten wieder rauskommen. Wenn wir weiter so viel Verletzungspech haben, wird es sicherlich schwer werden. Aber Rumheulen bringt ja nichts. Wir geben weiter Gas.

Was spricht dafür, dass Sie den SVH am Sonntag wieder so kalt erwischen wie zu Saisonbeginn?

Geers: Wir haben unsere letzten Spiele positiv gestaltet und zum Beispiel am vergangenen Spieltag gegen Burgsteinfurt in Unterzahl noch den 2:2-Ausgleich erzielt. Und Herbern liegt uns von der Spielanlage her. Der SVH hat sicherlich eine spielstarke Mannschaft, aber wir haben probate Mittel, um dagegenzuhalten. chrb

Leserkommentare
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5339487?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F