Fußball: Landesliga 4 In Werne muss es für den SV Burgsteinfurt einfach klappen

Burgsteinfurt -

Der SV Burgsteinfurt und der Werner SC sind in der Landesliga Tabellennachbarn. Für beide ist der Sieg, verbunden mit den drei Punkten, enorm wichtig. Daher wird sich der SVB am Sonntag in Werne ganz besonders ins Zeug legen.

Von Günter Saborowski
Wäre nicht schlecht, wenn Kevin Behn (r.) am Sonntag seine Qualitäten als Torschütze unter Beweis stellen würde..
Wäre nicht schlecht, wenn Kevin Behn (r.) am Sonntag seine Qualitäten als Torschütze unter Beweis stellen würde.. Foto: gs

Einmal muss es doch endlich klappen. Am besten gleich am Sonntag in Werne, denn dort könnte der SV Burgsteinfurt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits würden die Stemmerter einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt – Werne hat sieben Punkte, der SVB sechs – ein klein wenig distanzieren; andererseits würde sich der SVB mit einem Sieg endlich für seine Mühe belohnen.

„Stimmt schon, das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Davon haben wir in den nächsten allerdings einige. Es hat uns vorgestern gefreut, dass Heiden verloren hat. So rückt das untere Tabellendrittel weiter zusammen“, sagt SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink . Preußen Lengerich, TuS Altenberge, VfL Senden heißen die nächste drei Gegner, die Christoph Klein-Reesink alle als potenziell schlagbar ansieht.

Zunächst jedoch muss Werne aus dem Weg geräumt werden. Dazu braucht es im Angriff des SVB eigentlich nur ein bisschen mehr Schussglück und Durchschlagskraft, denn Chancen hatten die Stemmerter zuletzt gegen Borken ja genügend. Ricardo da Silva kommt dafür nicht mehr infrage, er hat sich einen Faserriss zugezogen und fällt für zehn Tage aus. Sven Mersch oder der mittlerweile im Training befindliche Armin Omerovic gelten als mögliche Ersatzkräfte. Zudem befinden sich Florian Azevedo Kamp und Tobias Kiwit wieder im Mannschaftstraining, kommen aber als vorderste Spitze kaum infrage.

„Wir haben gegen Borken in der ersten halben Stunde den Kopf oben gehabt und mit breiter Brust gespielt. Das war gut, und wenn wir das in Werne auch wieder hinbekommen, sind wir nicht chancenlos“, so Klein-Reesink, der beim Gegner vor allem zwei Spieler – Daniel Durkalic und Chris Thannheiser – als beachtenswert, weil Angreifer ausgemacht hat.

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