Handball: Kreisliga Münster
Ausgleich ärgerlich für HSG

Ascheberg -

Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt hat beim 24:24 gegen Schlusslicht Eintracht Hiltrup 2 den Sieg in letzter Sekunde aus der Hand gegeben. Ob HSG-Coach Volker Hollenberg hernach enttäuscht war? Im Gegenteil.

Montag, 29.01.2018, 20:01 Uhr

Volker Hollenberg 
Volker Hollenberg  Foto: rau

Profilschule, Sonntagabend: 28 Sekunden sind noch auf der Uhr, als Volker Hollenberg , Coach der hiesigen Handball-Spielgemeinschaft, beim Stand von 23:23 die Auszeit nimmt. Der vermeintlich letzte Spielzug wird angesagt, genau so von den Hausherren umgesetzt und von Matthias Lohmann abgeschlossen. Hollenberg jubelt, dreht sich um – und hört es plötzlich, mit dem Schlussgong, scheppern. Ein verdeckter Verzweiflungswurf aus zwölf Metern, so ließ es sich der Trainer anschließend schildern, hatte irgendwie den Weg ins HSG-Tor gefunden.

So vermeidbar der Last-Second-Ausgleich aus Sicht der Gastgeber war: Hollenberg war alles andere als unzufrieden mit der Vorstellung seiner Schützlinge beim 24:24 (12:12) gegen Schlusslicht Eintracht Hiltrup 2: „Das war unsere vielleicht beste Saisonleistung.“ Die Südstädter traten, verstärkt mit zwei Mann aus dem Bezirksligakader, nicht eben wie ein Absteiger auf.

Ascheberg/Drensteinfurt hielt dagegen. Hatte in Oliver Stroick (räumte spät den Kasten für Oliver Sevenich) einen sicheren Rückhalt, verteidigte beherzt und lag fast immer vorn, weil die beiden Linkshänder im HSG-Rückraum, Lohmann und Alexander Kramm, gewohnt treffsicher waren. Zwar blieb das Happy End aus. Der Abstand zur Eintracht und zu Hohne/Lengerich 2 beträgt aber weiter fünf Zähler.

HSG-Tore:   Lohmann (9/ 1), Kramm (8/4), Zartner (4), Ziegelhöfer (2), Reining (1).

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