K+K-Cup
Akkordarbeiterin Ligges

Bezirk Lüdinghausen -

Gleich neun Mal sattelt Marie Ligges beim K+K-Cup ihre Pferde – in der Großen, der Mittleren und der Youngster-Tour. Trotz ihrer erst 18 Jahre ist die Herbernerin in Münster bereits eine alte Bekannte.

Freitag, 12.01.2018, 19:01 Uhr

Marie Ligges und Cascaya kassierten bei der zweiten Quali für den „Siegerpreis der Nachwuchspferde“ acht Punkte.
Marie Ligges und Cascaya kassierten bei der zweiten Quali für den „Siegerpreis der Nachwuchspferde“ acht Punkte. Foto: J Peperhowe

Dafür, dass Marie Ligges gerade mal volljährig ist, hat die Reiterin des RV Herbern schon ganz schön viel Erfahrung. Was ihr aber, wie die 18-Jährige einräumt, beim K+K-Cup nur bedingt helfe: „Ich hab‘ das Gefühl, ich werd‘ von Mal zu Mal nervöser.“ 2016, als sie zum ersten Mal auf der Großen Tour dabei war, sei sie unbekümmerter gewesen. Doch wer will der jungen Amazone die Anspannung verdenken? In Münster haben schon ganz andere, deutlich erfahrenere Reiter weiche Knie bekommen. Die vielen Zuschauer, die knisternde Atmosphäre: Das muss man als Aktiver erstmal wegstecken.

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Glänzendes Debüt 2016

Cassandra, ihrem Top-Pferd, sei zwar ebenfalls eine leichte Unruhe anzumerken, ehe es in den Parcours geht. Beim Überspringen der Hindernisse und während der flinken Wendungen ist davon aber nicht mehr viel zu spüren. „Sie ist ein absolutes Hallenpferd“, sagt Ligges über die 14-jährige Schimmelstute. 2016, beim Debüt im Kongresszentrum, verpasste das Paar das Stechen um den Großen Preis von Münster um Haaresbreite.

Gern wäre die Herbernerin am Sonntagnachmittag wieder dabei (die erste Qualifikation fürs Hauptspringen am gestrigen Abend lief bei Redaktionsschluss noch). Aber Ligges hat ja noch weitere Eisen im Feuer. Insgesamt neun Prüfungen stehen am Wochenende für die gerade erst von einem Blinddarmeingriff Genesene auf dem Programm. In der Youngster-Tour sattelt sie die achtjährige Cascaya (am Freitag vier und acht Punkte), in der Mittleren Tour Curly Sue. Beim S**-Springen leisteten sich Pferd und Reiterin „drei ärgerliche Abwürfe“ sowie einen Zeitfehler.

Helmig in der Dressur platziert

Noch schlechter erging es Ann-Kathrin Helmig (RV Seppenrade) und Chicofino (16 Strafpunkte). „Egal, morgen früh gilt’s“, so die Frau aus dem Rosendorf mit Blick auf die Qualifikation für den Siegerpreis am Samstag. Zudem freute sich Helmig über den starken vierten Platz tags zuvor mit Davenport bei einem ihrer seltenen (M*-)Dressurausflüge.

Katja Heitbaum und Akira, die bereits am Mittwoch beim Wettbewerb der Kreisreiterverbände überzeugt hatten (WN berichteten), rissen in der gestrigen Zwei-Sterne-S-Prüfung nur eine Stange, waren aber ganze zwei Sekunden zu langsam, um sich zu platzieren.

Resing, Alichmann und Co. im Pech

Wie schon im Vorjahr schrammte die Abordnung des Altkreises Lüdinghausen beim L-Mannschaftspringen am Donnerstagabend ganz knapp an einem Podiumsplatz vorbei. Nur aufgrund der schlechteren Zeit gegenüber den drei vor ihr platzierten Teams landete die hiesige Equipe auf dem fünften Rang. Eva Resing (RV Lüdinghausen) und Cortina rissen ein Hindernis, Leonie Alichmann (RV Seppenrade) und Monte Misto unterliefen zwei Fehler. Der Sieg ging an den KRV Steinfurt. flo

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