Fußball: Frauen-Bezirksliga
Altenberger Damen von der Rolle

Altenberge -

Eine 0:3-Niederlage mussten die Fußballerinnen des TuS Altenberge im Spitzenspiel bei Fortuna Gronau hinnehmen. Trainer Hans-Jürgen Albrecht sprach anschließend von der „schlechtesten Saisonleistung“. Wenn Kira Fröbrich im Tor nicht so einen ausgezeichneten Tag erwischt hätte, wäre es für die TuS-Damen noch schlimmer gekommen.

Montag, 12.02.2018, 14:02 Uhr

TuS-Torhüterin Kira Fröbrich war die stärkste Spielerin ihrer Elf. Das frühe 0:1 durch Melanie Rolletscheck konnte sie aber auch nicht verhindern.
TuS-Torhüterin Kira Fröbrich war die stärkste Spielerin ihrer Elf. Das frühe 0:1 durch Melanie Rolletscheck konnte sie aber auch nicht verhindern. Foto: aho

Zu einem überraschend ungleichen Duell wurde das Gipfeltreffen in der Fußball-Bezirksliga zwischen den Damen von Vorwärts Gronau und dem TuS Altenberge . Mit 3:0 (1:0) setzte sich das Heimteam durch und zog damit nach Punkten mit dem Tabellenführer aus dem Hügeldorf gleich.

Bereits nach fünf Minuten musste Kira Fröbrich den Ball das erste Mal aus dem Netz holen. Melanie Rolletschek hatte getroffen. „Wir hatten uns das natürlich anders vorgestellt, aber wir waren von Anfang an nicht richtig im Spiel“, monierte Altenberges Trainer Hans-Jürgen Albrecht . Das traf nicht auf die Gronauerinnen zu, die wie aus einem Guss spielten und zu zahlreichen Chancen kamen. „Wir konnten von Glück reden, dass wir zur Pause nur mit 0:1 hinten gelegen hatten“, sah Albrecht klare Vorteile bei den Fortuna-Damen.

Im zweiten Abschnitt wurde es aus Altenberger Sicht nicht besser. Wenn Fröhlich zwischen den Pfosten nicht so einen außergewöhnlich starken Tag erwischt hätte, hätte es ein Debakel werden können. Anna-Lena Jansen, Nina Post und Jacqueline Eckelmann visierten zudem nur den Pfosten oder die Latte an. Und weil das Heimteam so fahrlässig mit seinen Gelegenheiten umging, dauerte es bis zur 79. Minute, ehe Post mit dem 2:0 für die Vorentscheidung sorgte. In der 87. Minute markierte Jule Marie Strohmeyer den 3:0-Endstand.

„Die Niederlage geht völlig in Ordnung. Selbst über ein 0:6 oder 0:7 hätten wir uns nicht beschweren zu brauchen“, bilanzierte Albrecht. Sein Gronauer Gegenüber Bernd Post fand nach der Begegnung: „Alle waren sehr fokussiert, sehr konzentriert. Nach so einer langen Pause so eine Leistung abzurufen, das war einfach top. Das war eine Demo heute.“

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