Fußball: Kreisliga A
Dennis Behn und Timo Lindstrot vom SVB nach Horstmar – Kevin Behn folgt im Sommer

Horstmar -

Das ist eine klare Ansage: Mit Dennis Behn und Timo Lindstrot verstärken ab sofort zwei Spieler des Landesligisten SV Burgsteinfurt den TuS Germania Horstmar; und einer dritter Neuling hat seinen Wechsel zum A-Ligisten bereits angekündigt.

Dienstag, 23.01.2018, 16:01 Uhr

Erweitertes Handlungsspektrum: Horstmars Trainer André Rodine (oben, li.) steht ab sofort auf die Winterzugänge Timo Lindstrot (oben, re.) und Dennis Behn (unten, li.) bauen. Kevin Behn folgt im Sommer.
Erweitertes Handlungsspektrum: Horstmars Trainer André Rodine kann ab sofort auf die Winterzugänge Timo Lindstrot und Dennis Behn bauen. Kevin Behn folgt im Sommer. Foto: Thomas Strack

Das ist ein deutliches Signal zum Angriff auf die Tabellenspitze. Gestern bestätigte André Rodine das, was die Spatzen schon seit einigen Tagen von den Dächern Horstmars und Burgsteinfurts pfeifen: Torhüter Timo Lindstrot und Angreifer Dennis Behn haben sich vom Fußball-Landesligisten SV Burgsteinfurt verabschiedet. Ab sofort spielen beide für den TuS Germania Horstmar . Und damit das fulminante Halali der Aufholjagd des A-Liga-Zweiten nicht so schnell verstummt, kündigte Germanias Trainer an, dass auch Kevin Behn im Sommer vom SVB nach Horstmar zurückkehren wird.

„Sicherlich freuen wir uns, dass das so geklappt hat. Timo und Dennis sind Spieler, die uns ein gutes Stück weiterhelfen werden“, sagt Rodine. Tatsächlich dürfte dieser Zuwachs dazu betragen, dass sich die Horstmarer als ernstzunehmender Herausforderer des derzeitigen Spitzenreiters GW Rheine etablieren. Auch wenn Rodine davon nichts wissen will. Er sieht keinerlei Veranlassung. seine Saisonziele neu zu definieren. „Daran ändert sich nichts. Wir versuchen, das Ergebnis der vergangenen Saison zu bestätigen oder uns zu verbessern.“ In der vergangenen Serie wurden die Horstmarer Vierter. Derzeit rangieren sie mit drei Punkten Rückstand zu Liga-Primus Grün-Weiß auf Platz zwei.

Die Brüder Dennis und Kevin Behn hatten bei Germania mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und folgten im Sommer 2015 dem Lockruf des damaligen SVB-Trainers Dirk Bültbrun. Ihre fußballerische Veranlagung wurde rasch augenscheinlich. Dass sie sich dennoch nicht als Stammspieler der „Ersten“ etablierten, war maßgeblich dem Verletzungspech zuzuschreiben, das sich sowohl bei Dennis als auch bei Kevin wie ein roter Faden durch die zweieinhalb Jahre bei den Stemmertern zog.

Einen ähnlichen Status wie die „Behn-Brothers“ hatte Torhüter Timo Lind­strot. Der Keeper, der im Sommer 2016 mit Trainer Christoph Klein-Reesink sowie Alexander Hollermann, Ole Liemann und Jens Hauptmeier von Germania Hauenhorst zum SVB gewechselt war, gehörte oft zum Kader der „Ersten“ und kam dort auch immer wieder zu Einsätzen, spielte zuletzt jedoch vermehrt in der „Zweiten“. Bemerkenswert ist seine Zuverlässigkeit. Gerade in Zeiten, als es verletzungsbedingt eng wurde bei der Besetzung der Torhüterposition, war auf Lindstrot stets Verlass.

Auf diese Tugenden freut sich nun Germania Horstmar. Mit der Rückkehr zum TuS schließt sich für Lind­strot der Kreis, denn vor seiner Zeit in Hauenhorst hatte er schon das Tor der Horstmarer gehütet. Nach seiner Rückkehr dürfte er als Nummer eins im TuS-Kasten gesetzt sein. Allein schon deshalb, weil Michael Schenkwald, der zuletzt zwischen den Pfosten stand, den Wunsch geäußert habe, kürzerzutreten. „Michael ist ja eigentlich ein Feldspieler“, gibt Rodine zu verstehen. Womit er deutlich macht, dass er nun auch wieder die Option hat, Schenkwald im Feld einzusetzen.

In jedem Fall erweitern die Zugänge von Timo Lindstrot und Dennis Behn Rodines Handlungsspektrum – keine schlechten Voraussetzungen, um den Kampf um die Meisterschaft in der Kreisliga A spannend zu halten.

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