Beachvolleyball: DM der Senioren in Berlin Jürgen Henke und Marian Butkiewicz wiederholen Vorjahreserfolg

Ahlen -

Das gute Ergebnis der Beachvolleyballer Jürgen Henke und Marian Butkiewicz bei der Senioren-DM 2016 war keine Eintagsfliege. Auch diesmal erreichten sie einen Top-Ten-Platz. Dabei standen auf der anderen Seite des Netzes einige Gegner von Rang und Namen.

Zufrieden: Jürgen Henke (li.) und Marian Butkiewicz belegten bei den Deutschen Beach-Meisterschaften in Berlin Rang neun in ihrer Klasse.
Zufrieden: Jürgen Henke (li.) und Marian Butkiewicz belegten bei den Deutschen Beach-Meisterschaften in Berlin Rang neun in ihrer Klasse. Foto: Ahlener SG

Dass es bei den Deutschen Beach-Meisterschaften der Senioren eine gute Platzierung gibt, hatten Jürgen Henke und Marian Butkiewicz insgeheim gehofft. Und mit Platz neun unter 16 Mannschaften der Altersklasse 3 (Ü 53), mit dem das Duo der Ahlener SG das Vorjahresergebnis bestätigte und zweitbestes westdeutsches Team nach Vizemeister Dißmann/Pfersdorf war, durfte es am Ende auch sehr zufrieden sein.

Insgesamt 147 Teams in zwölf Altersklassen (Ü31 bis Ü65) bedeuteten eine Rekordbeteiligung beim zweitägigen Groß-Event des Deutschen Volleyball-Verbandes in Berlin-Mitte. Das Ahlener Duo hatte die für die Qualifikation notwendigen Punkte bei vier Turnieren mit zwei Treppchenplätzen ( Erster in Niedersachsen, Dritter in Schleswig-Holstein) verbucht.

Die Witterungsbedingungen (dürftige Temperaturen und Dauerregen) bedeuteten einen Härtetest für alle Teilnehmer. Erschwerend kam für die Ahlener hinzu, dass Butkiewicz seit längerem unter Kniebeschwerden leidet und sein Einsatz bis zuletzt auf der Kippe stand. Doch auch diesem Umstand trotzte das ASG-Duo.

Harte Konkurrenz aus früheren und aktuellen Deutschen Meistern

Der Auftakt gegen Kogel/Schürmann verlief zunächst ausgeglichen (8:8), doch fehlende Konstanz führte für die Ahlener zum Satzverlust (11:15). Und auch wenn es im Angriff gut lief, so ging aufgrund einiger Abstimmungsprobleme in der Annahme auch der zweite Durchgang verloren (9:15).

Einstellung und Einsatz stimmten dann auch gegen die früheren Deutschen Meister Fischer/Kneip vom Suchsdorfer SV . Doch gegen deren ausgebuffte Spielweise und vielen Pokes waren neun Punkte in beiden Sätzen das Maximum.

Gegen den amtierenden Deutschen Meister Karnbaum/ Wickler (FTM Schwabing/Gautinger SC), der auch diesmal wieder Gold gewann, legte das ASG-Duo nochmals zu und führte mit 8:6. Doch die Bayern wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen diesen Satz mit 15:9 ebenso wie den zweiten mit 15:10 nach dem zwischenzeitlichen 7:7.

Zwei Siege in der Zwischenrunde

In der Zwischenrunde gab es dann zwei Siege. Gegen die zum Favoritenkreis zählenden Michaelis/Zumpe (WSV Berlin) zündeten die Ahlener nach 2:8-Rückstand den Turbo in Form starker Aufschläge und erfolgreicher Flugeinlagen. Nach dem 9:9-Ausgleich hatte das ASG-Duo die Nase vorn und bezwang die Hauptstädter mit 15:13 und 15:7.

Es folgte ein leidenschaftlicher Auftritt gegen Geppert/Rau. Durch starke Angriffe zwangen die Ahlener die Hallenser in dem spannungsgeladenen Match immer wieder zu Fehlern, ehe der 2:1-Tiebreak-Erfolg (15:13, 10:15, 15.10) feststand. Es zeigte sich, dass es richtig war, sich den letzten Schliff bei der Militär-Beach-EM in Warendorf zu holen. „Gegen einige Viertelfinalisten konnten wir so vorher noch einiges probieren. Das war sehr wichtig“, so Henke .

Der Auftakt im letzten Spiel gegen Vorrundengegner Kögel/Schümann verlief nahezu perfekt (8:1). Doch zum Ende fehlte die Spielgenauigkeit gegen die Friedenauer, die beim 12:12 wieder gleichauf waren und den Satz mit 15:13 gewannen. Im zweiten Durchgang fehlte dem ASC-Duo das Glück. Während ihre Bälle oft knapp im Aus landeten, setzten die Kontrahenten sie immer auf oder kurz vor die Linie. „Wir haben uns für die gute Leistung in diesem Match nicht belohnt“, ärgerte sich Butkiewicz.

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