Hilfe für die Hungernden Zeitungsgruppe Münsterland ruft mit Unicef zu Spenden auf

Münsterland -

Hungersnot in Afrika: Millionen Menschen sind vom Hungertod bedroht. Die Vereinten Nationen warnen vor der schwersten humanitären Katastrophe seit 1945. Gemeinsam mit Unicef startet unsere Zeitung deshalb jetzt eine große Spendenaktion.

Von Wolfgang Kleideiter
Frauen im Südsudan tragen Nahrungsmittelrationen nach Hause.
Frauen im Südsudan tragen Nahrungsmittelrationen nach Hause. Foto: dpa

Am Horn von Afrika, im Jemen und in Nigeria sind 23 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Die Zahl der Mangelernährten wächst fast unaufhaltsam. Hilfsorganisationen sind im Dauereinsatz, um Menschen mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen. Ganz besonders leiden unter dieser Situation die Kinder. Gemeinsam mit Unicef , dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, startet unsere Zeitung deshalb heute eine große Spendenaktion, um Kindern und ­Familien zu helfen. Konkret geht es um die Ausstattung eines Krankenhauses in der südsudanesischen Stadt Ben­tui und um den Aufbau einer Wasserversorgung.

Wir werden in den nächsten Wochen intensiv über den Alltag im Südsudan, aber auch über Somalia, Äthiopien und benachbarte Länder berichten, wo schwere Dürre, extremes Klima und anhaltende Gewalt Menschen in den Hunger treiben. In manchen Regionen hat es schon seit über drei Jahren nicht mehr geregnet.

Zur Spendenaktion Foto: Grafik Stetzkamp

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