Alles zum Thema "Nicolás Maduro"


  • Trotz Ausreiseverbots

    Sa., 19.08.2017

    Rebellische Staatsanwältin Ortega aus Venezuela geflohen

    Ortega wirft Präsident Maduro vor, Venezuela zu einer Diktatur umzubauen.

    Früher lag sie voll auf Regierungslinie, dann bot sie dem Präsidenten die Stirn. Luisa Ortega verlor erst ihren Job, dann wurde ihr Haus durchsucht, schließlich drohte ihrem Mann die Festnahme. Jetzt sucht die streitbare Spitzenjuristin Schutz im Nachbarland Kolumbien.

  • Regierung

    Sa., 19.08.2017

    Staatsanwältin Ortega flieht vor Maduro aus Venezuela

    Bogotá (dpa) - Die nach einem wochenlangen Machtkampf mit Venezuelas Präsident Nicolás Maduro abgesetzte Generalstaatsanwältin Luisa Ortega ist trotz eines Ausreiseverbots nach Kolumbien geflohen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann landete sie in Bogotá, wie die kolumbianische Einwanderungsbehörde mitteilte. Ortega war zunächst per Boot auf die Karibikinsel Aruba übergesetzt und von dort in einem Privatflugzeug nach Kolumbien geflogen. Sie wirft Maduro vor, Venezuela zu einer Diktatur umzubauen.

  • Konflikte

    Fr., 18.08.2017

    Parlament in Venezuela offiziell entmachtet

    Caracas (dpa) – Das von der Opposition dominierte Parlament in Venezuela ist offiziell entmachtet worden. Es hat damit keine Entscheidungsgewalt mehr. Die neue Verfassungsgebende Versammlung nahm ein Dekret an, mit dem das Gremium die Aufgaben der Nationalversammlung übernimmt. Die Versammlung wird von Dutzenden Staaten nicht anerkannt. Dem sozialistischen Staatschef Nicolás Maduro wird der Umbau zur Diktatur vorgeworfen.Die Wahl der 545, fast ausschließlich linientreuen Mitglieder Ende Juli wurde von massiven Betrugsvorwürfen überschattet und von der Opposition boykottiert.

  • «Yankees go home»

    Di., 15.08.2017

    Panzer gegen Trump: Maduro ordnet Militärmanöver an

    Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hatte schon in der Vergangenheit angebliche Invasionspläne der USA beschworen, um seinen Rückhalt zu stärken.

    «Yankees go home»: Plötzlich erklingt wieder der Schlachtruf aus Zeiten des Kalten Krieges. Mit einem Satz hat US-Präsident Trump Venezuelas umstrittenen Staatschef Nicolás Maduro ungewollt gestärkt - und der antwortet auf Trumps Säbelrasseln auf seine Art.

  • Konflikte

    Di., 15.08.2017

    Panzer gegen Trump: Maduro ordnet Militärmanöver an

    Caracas (dpa) - Panzer, Flugzeuge und Raketen: Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat als Antwort auf die Drohungen von US-Präsident Donald Trump ein großes landesweites Militärmanöver angeordnet. «Der Boden Venezuelas ist heilig und sollte niemals von den Stiefeln der imperialistischen Yankees berührt werden», rief Maduro vor Tausenden Anhängern in Caracas bei einer Kundgebung gegen Trump. Die Großübung mit Zehntausenden Soldaten und Zivilisten soll Ende August stattfinden. Trump hatte zuletzt eine «militärische Option» nicht ausgeschlossen, seither hat sich der Ton im Land deutlich verschärft.

  • Druck auf Maduro wächst

    Sa., 12.08.2017

    Trump droht nun auch Venezuela mit «militärischer Option»

    «Sind Sie nicht daran interessiert, mit Venezuela zu reden? Hier bin ich», hatte Maduro bei einer Rede vor der umstrittenen Verfassungsgebenden Versammlung in Richtung Trump gesagt.

    In Venezuela rumort es seit Monaten. Kritiker befürchten den Aufbau einer Diktatur. Von seinem Feriendomizil aus bringt Trump jetzt völlig überraschend das Militär ins Spiel - allerdings ohne zu erklären, was er genau meint.

  • Hintergrund

    Sa., 12.08.2017

    Warum die Venezuela-Krise international bedeutsam ist

    Demonstranten stoßen in Caracas mit Einsatzkräften der Polizei zusammen.

    Caracas (dpa) - Das Land mit den größten Ölreserven steuert Richtung Diktatur, Russland und China stehen trotzdem zu Staatschef Nicolás Maduro. Eine Verschärfung der Krise kann weitreichende Folgen haben.

  • Wie es weitergehen könnte

    Sa., 12.08.2017

    Das Drama von Caracas

    Demonstranten stoßen in Caracas mit Einsatzkräften der Polizei zusammen.

    Angst bei der Opposition und neues Selbstbewusstsein bei den Sozialisten. Für die einen ein Putsch gegen die eigene Verfassung, für Staatschef Maduro ein «Projekt des Friedens». Das ölreiche Venezuela wird so schnell nicht zu Ruhe kommen - ein Ausblick.

  • Konflikte

    Sa., 12.08.2017

    Maduro will Trump anrufen - der lehnt ab

    Washington (dpa) - Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hat erfolglos ein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump beantragt. Wie Weiße Haus mitteilt, sei das abgelehnt worden. Präsident Trump werde gerne mit dem Führer Venezuelas sprechen, sobald die Demokratie in diesem Land wiederhergestellt sei, hieß es in der Erklärung. Die USA verlangten eine Achtung der Verfassung, freie und faire Wahlen, die Freilassung politischer Gefangener und ein Ende der Repression gegen das Volk. Maduro wird der Umbau zu einer Diktatur vorgeworfen.

  • Konflikte

    Sa., 12.08.2017

    Trump spricht bei Venezuela von «militärischen Optionen»

    Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat zur Krise in Venezuela überraschend gesagt, er schließe militärische Optionen nicht aus. Trump sagte während einer Fragerunde zum Thema Nordkorea: «Wir haben viele Optionen für Venezuela, einschließlich einer militärischen, falls nötig.» Es war nicht unmittelbar klar, was Trump damit meinte. Seine Äußerung fiel ohne Erläuterung oder Zusammenhang. Venezuela wird von einer Krise erschüttert. Es gab monatelange Unruhen, Präsident Nicolás Maduro hat die Opposition entmachtet.