Alles zum Thema "Jean-Claude Juncker"


  • EU-Politik

    So., 17.09.2017

    Überwiegend Ablehnung für Junckers Schengen-Pläne

    Jean-Claude Juncker hatte sich für eine Ausweitung des Schengen-Raums ausgesprochen.

    Keine Grenzkontrollen mehr innerhalb der gesamten Europäischen Union - das wünscht sich der EU-Kommissionspräsident. Das trifft hierzulande auf wenig Gegenliebe. Innenminister reagieren ebenso ablehnend wie Polizeigewerkschafter. Es geht vor allem um zwei EU-Länder.

  • Grenzverkehr in der EU

    Sa., 16.09.2017

    Innenminister und Polizei kritisieren Junckers Schengen-Plan

    Ein Schild an einer Autobahn an der deutsch-niederländischen Grenze.

    Den Schengen-Raum auf alle EU-Staaten ausweiten - der Vorschlag des EU-Kommissionspräsidenten sorgt für kollektives Kopfschütteln unter deutschen Innenexperten. Was spricht gegen die Idee?

  • Minister-Treffen in Estland

    Fr., 15.09.2017

    Frankreichs Finanzminister für Vertiefung der Eurozone

    Finanzminister Le Maire: «Wir haben eine einzigartige Gelegenheit, mit der Integration der Eurozone voranzuschreiten».

    Tallinn (dpa) - Angesichts der wirtschaftlichen Erholung in Europa hat Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire für eine Vertiefung und Ausweitung der Eurozone plädiert: «Wir haben eine einzigartige Gelegenheit, mit der Integration der Eurozone voranzuschreiten».

  • EU

    Do., 14.09.2017

    Deutschland gegen Ausweitung von Schengen und für weitere Kontrollen

    Brüssel (dpa) - Deutschland lehnt den Abbau weiterer Schlagbäume an Grenzen in der EU ab und wird die eigenen Kontrollen an Übergängen zu Österreich auf unbestimmte Zeit fortsetzen. Das machte Innenminister Thomas de Maizière in Brüssel klar. Die EU-Kommission akzeptiert dies offenbar, obwohl im Schengen-Raum eigentlich keine Grenzkontrollen vorgesehen sind. Die Regeln sollten verändert werden, sagte EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte vorgeschlagen, alle EU-Staaten in das Schengen-Abkommen von 1985 aufzunehmen.

  • Eigene Kontrollen bleiben

    Do., 14.09.2017

    Deutschland gegen rasche Ausweitung des Schengen-Raums

    Kontrolle an der deutsch-österreichischen Grenze: Innenminister De Maizière will entgegen den Schengen-Regularien die Grenze zu Österreich vorerst auf unbestimmte Zeit weiter kontrollieren lassen.

    Reisen ohne Grenzkontrollen, das gilt als eine der größten Errungenschaften Europas. Die neuen EU-Mitglieder im Südosten sind noch nicht dabei, wohl auch auf absehbare Zeit nicht.

  • EU

    Do., 14.09.2017

    Schulz: Einige EU-Länder noch lange nicht reif für Euro

    Berlin (dpa) -  SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat beim Vorstoß von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, den Euro in allen Ländern der Europäischen Union einzuführen, Realismus angemahnt. Juncker habe zwar das ausgesprochen, was in den EU-Verträgen stehe. «Wir wissen auf der anderen Seite, dass ein Beitritt zum Euro nur möglich ist, wenn die Beitrittskriterien - und die sind sehr hart - erfüllt sind», sagte Schulz dem Radiosender NDR Info. Juncker hatte zu seinem Vorschlag in einem Youtube-Interview gesagt, alle EU-Staaten sollten die Möglichkeit haben, den Euro einzuführen.

  • EU

    Do., 14.09.2017

    Juncker weist Kritik an Euro-Vorstoß zurück

    Brüssel (dpa) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat seinen Vorschlag zur Ausweitung der Eurozone verteidigt. Alle EU-Staaten sollten die Möglichkeit haben, den Euro einzuführen, und wer ihn noch nicht habe, sollte Hilfen bekommen, bekräftigte Juncker in einem Youtube-Interview. Er wundere sich über manche Kritik in Deutschland, fügte er hinzu. «Ich habe nicht die Absicht, Länder in den Euro zu zwingen, die nicht in den Euro können oder nicht in den Euro wollen.» Die Gemeinschaftswährung könnten Länder nur einführen, wenn sie die Beitrittsbedingungen erfüllten.

  • Kommentar: Europa 2064

    Mi., 13.09.2017

    Junckers Utopien

    Kommentar: Europa 2064: Junckers Utopien

    Es gibt einen an­regenden Zukunftsthriller von Martin Walker – Titel: „Germany 2064“, gespickt mit Fakten und deshalb ein gar nicht realitätsferner Blick in die Glaskugel. Jean-Claude Juncker schaut nur bis 2025. Doch so manches, was der EU-Kommissionschef zur Zukunft der EU auftischt, klingt schon jetzt reichlich utopisch – der Euro für alle, also auch für Bulgarien und Rumänien. Eine Union ohne Grenzen. Ein Kommentar.

  • EU

    Mi., 13.09.2017

    Euro für alle: Juncker befeuert Debatte um EU-Reform

    Straßburg (dpa) - Der Euro für alle und ein Europa ohne Grenzen: Kurz vor der Bundestagswahl hat Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit brisanten Vorschlägen die Debatte über die Zukunft der Europäischen Union angeheizt. In Deutschland stieß er damit bei FDP, AfD und Linken auf teils heftigen Widerspruch. Kanzlerin Angela Merkel und auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz tragen die große Linie dagegen mit. Juncker präsentierte im Europaparlament in seiner Rede zur Lage der Union seine Vision für die EU bis 2025. Vor allem sein Vorschlag zur Ausweitung der Euro- und der Schengenzone ohne Grenzkontrollen auf neue EU-Mitglieder könnte Streit auslösen.

  • Plädoyer für EU-Präsidentenamt

    Mi., 13.09.2017

    Euro für alle: Juncker befeuert Debatte um EU-Reform

    Plädoyer für EU-Präsidentenamt: Euro für alle: Juncker befeuert Debatte um EU-Reform

    Die Stimmung in der EU ist wieder besser, aber vieles läuft nicht rund. Kommissionspräsident Juncker sieht jetzt die Chance für Korrekturen - allerdings schmecken seine Vorschläge nicht allen.