Alles zum Thema "Bundesanwaltschaft"


  • Prozesse

    Mo., 19.02.2018

    Plädoyers im Prozess um Hamburger Messerattacke erwartet

    Hamburg (dpa) - Mehr als ein halbes Jahr nach der tödlichen Messerattacke in einem Hamburger Supermarkt werden heute die Plädoyers von Bundesanwaltschaft und Verteidigung erwartet. Die Anklage wirft dem 27 Jahre alten Palästinenser Ahmad A. Mord versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung in sechs Fällen vor. Die Tat sei islamistisch motiviert gewesen. Der abgelehnte Asylbewerber hat bereits gestanden, am 28. Juli in einer Edeka-Filiale einen 50-Jährigen erstochen und einen weiteren Kunden schwer verletzt zu haben. Dann verletzte noch fünf weitere Menschen.

  • Terrorismus

    Fr., 16.02.2018

    Junger Iraker in Hessen unter Terrorverdacht festgenommen

    Eschwege (dpa) - Ein 17-jähriger Iraker ist im nordhessischen Eschwege wegen Terrorverdachts festgenommen worden. Er sitze seit Dienstag in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt mit. Das Verfahren habe die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe übernommen. Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung, der sich auf Sicherheitsbehörden beruft, ermittelt die Staatsanwaltschaft «wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat». Er soll demnach Kontakt mit hochrangigen Entscheidungsträgern der Terrormiliz IS gehabt haben.

  • Prozesse

    Mi., 14.02.2018

    Termine im NSU-Prozess bis 2019 angesetzt

    München (dpa) - Für den NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und ihre Mitangeklagten hat das Münchner Oberlandesgericht vorsorglich Termine bis Januar 2019 angesetzt. Wie lange das Verfahren wirklich dauern wird, lässt sich aus der Übersicht nicht ableiten. Der Prozess war im Mai 2013 gestartet. Die Plädoyers der Nebenkläger gingen in der vergangenen Woche zu Ende. Als nächstes erhalten die Verteidiger und die Angeklagten das Wort - wobei noch nicht geklärt ist, wann sie beginnen werden. Die Hauptangeklagte Zschäpe soll nach dem Willen der Bundesanwaltschaft zu lebenslanger Haft verurteilt werden.

  • Terrorismus

    Do., 08.02.2018

    38-Jähriger wegen Terrorverdachts in Haft

    Karlsruhe (dpa) - Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat einen 38 Jahre alten Mann festnehmen lassen, der eine ausländische terroristische Vereinigung unterstützt haben soll. Der Verdächtige wurde in Duisburg festgenommen. Ein Ermittlungsrichter hat Haftbefehl erlassen und den Mann in Untersuchungshaft genommen. Der Syrer soll im Jahr 2013 die islamistische Al-Nusra-Front, einen Ableger des Terrornetzwerks Al Kaida, unterstützt haben. Er habe auf der Seite einer Miliz, die mit der Al-Nusra-Front kooperiert, an Kämpfen um Stellungen der syrischen Armee teilgenommen.

  • Prozesse

    Mi., 31.01.2018

    Algerier vom IS-Terrorverdacht in Düsseldorf freigesprochen

    Prozesse: Algerier vom IS-Terrorverdacht in Düsseldorf freigesprochen

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Prozess um einen angeblich geplanten schweren islamistischen Terroranschlag in Düsseldorf ist der zweite Angeklagte freigesprochen worden. Der Tatverdacht gegen den 29-jährigen Algerier habe sich nicht bestätigt, befand das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Mittwoch.

  • Justiz

    Mo., 29.01.2018

    Zwei Männer wegen Weitergabe von Geheimplänen festgenommen

    Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet.

    Karlsruhe (dpa) - Wegen der Weitergabe von geheimen Haushaltsplänen des Bundesverteidigungsministeriums vor gut zwei Jahren an einen Mitarbeiter einer Rüstungsfirma sind zwei Männer verhaftet worden. Wie die Bundesanwaltschaft am Montag in Karlsruhe mitteilte, besteht gegen einen 54-jährigen Beschäftigten einer Explosivstofffirma und einen 59-jährigen früheren Niederlassungsleiter eines in Süddeutschland ansässigen Rüstungsunternehmens der «dringende Verdacht des Offenbarens von Staatsgeheimnissen».

  • Extremismus

    Do., 18.01.2018

    Bundesanwaltschaft: Mutmaßliches Taliban-Mitglied angeklagt

    Karlsruhe (dpa) - Die Bundesanwaltschaft hat vor dem Münchner Oberlandesgericht Anklage gegen einen jungen Afghanen erhoben, der in seiner Heimat als Taliban-Mitglied einen Mord begangen haben soll. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern seiner Einheit soll er einen afghanischen Polizisten getötet haben. Er soll dem an einen Baum gefesselten Mann mehrfach mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen und auf ihn geschossen haben. Als er später Selbstmordanschläge habe begehen sollen, sei er geflohen und mithilfe von Schleusern über die Türkei, Griechenland und Österreich 2013 nach Deutschland gekommen.

  • Prozesse

    Mi., 17.01.2018

    Anklage fordert lange Haftstrafen für «Gruppe Freital»

    Dresden (dpa) - Im Terrorprozess gegen die rechtsextreme «Gruppe Freital» hat die Bundesanwaltschaft lange Haftstrafen gefordert. Die als Rädelsführer angeklagten Patrick F. und Timo S. sollen für elf beziehungsweise zehn Jahre und neun Monate hinter Gitter - unter anderem wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes. Für die übrigen sechs Angeklagten forderte die Bundanwaltschaft vor dem Oberlandesgericht Dresden Strafen zwischen neuneinhalb und fünf Jahren. Die Gruppe wird für fünf Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und politische Gegner verantwortlich gemacht.

  • Verbotene Organisation

    Mi., 17.01.2018

    Deutschland ermittelt verstärkt gegen PKK-Funktionäre

    Verbotene Organisation: Deutschland ermittelt verstärkt gegen PKK-Funktionäre

    Karlsruhe/Celle (dpa) - Deutschland ermittelt verstärkt gegen Unterstützer der als Terrororganisation verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Die Zahl eingeleiteter Ermittlungsverfahren sei von rund 15 im Jahr 2013 auf etwa 130 im vergangenen Jahr gestiegen, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe der dpa.

  • Extremismus

    Di., 16.01.2018

    Wohnungen mutmaßlicher iranischer Agenten durchsucht

    Karlsruhe (dpa) - Die Bundesanwaltschaft hat in verschiedenen Bundesländern Wohnungen und Geschäftsräume zehn mutmaßlicher iranischer Agenten durchsuchen lassen. Es bestehe der Verdacht «geheimdienstlicher Agententätigkeit», sagte ein Sprecher der obersten Anklagebehörde in Karlsruhe. Festnahmen habe es nicht geben. Die Beschuldigten sollen im Auftrag «einer dem Iran zuzurechnenden geheimdienstlichen Einheit» Institutionen und Personen in Deutschland ausgespäht haben. Mehr Details wurden nicht genannt.