Prinzenball mit Tollität Hanns-Jörg I.: Stimmung mit dem Dreigestirn
Warendorf ganz nah am Rhein

Warendorf -

Vergesst Köln und Düsseldorf, lasst den Rheinländern ihr Dreingestirn, die Warendorfer haben seit Samstag ebenfalls ein närrisches Trio. In die Rolle des Warendorfer Dreigestirns schlüpften Peter Böhm (Bauer), „Ömpe“ (Prinz) und Frank Hülsbusch (Jungfrau Franziska). Und die drei bereiteten dem amtierenden Prinzen Hanns-Jörg. I. einen Empfang mit „Kawumm“.

Sonntag, 04.02.2018, 02:02 Uhr

Alle gemeinsam auf der Bühne: Karnevalsprinz Hanns-Jörg I. „mit Kawumm vom Holzimperium“ feierte mit seinen Formationen und vielen weiteren Gästen einen ausgelassenen Prinzenball.
Alle gemeinsam auf der Bühne: Karnevalsprinz Hanns-Jörg I. „mit Kawumm vom Holzimperium“ feierte mit seinen Formationen und vielen weiteren Gästen einen ausgelassenen Prinzenball. Foto: Jonas Wiening

Alles ist möglich, fast nichts ist verboten. „Biste jeck, biste nett!“ Getreu des diesjährigen Sessionsmottos ging am Samstagabend beim Prinzenball der Warendorfer Karnevalsgesellschaft im Kolpinghaus die Post ab. Vergesst Köln und Düsseldorf, lasst den Rheinländern ihr Dreingestirn, die Warendorfer haben seit Samstag ebenfalls ein närrisches Trio. In die Rolle des Warendorfer Dreigestirns schlüpften Peter Böhm ( Bauer ), „Ömpe“ (Prinz) und Frank Hülsbusch (Jungfrau Franziska). Die drei bereiteten dem amtierenden Prinzen Hanns-Jörg. I. einen Empfang mit „Kawumm“. Die ehemaligen Karnevalsprinzen Thomas „Ömpe“ Wörmann, Peter Böhm und Hofsänger Frank Hülsbusch alias Franziska wurden von den Formationen der WaKaGe unterstützt.

Alle lieferten auf der Bühne ein starkes Programm ab. Die JuKa tanzte im Schwarzlicht, die Prinzengarde in Ganzkörperanzügen und der Elferrat begeisterte mit Musik. Die machten sie aber nicht mit Instrumenten, sondern zur Freude des Publikums, auf umgehängten Küchenspülen.

Viel Applaus ernteten „die Grothues-Five“, bestehend aus Michael „Jackson“ Grothues, Basti, Philipp, Wolfgang und Oliver Grothues. Sie lieferten eine tolle Show ab. Das taten auch die Formationen des WaKaGe-Balletts. Die Hüpfer zeigten ihren Pinguin-Tanz und die Flöckchen begeisterten als Cheerleaderinnen. Das Große WaKaGe-Ballett präsentierte ihren „Light up the World“-Tanz und führte zudem den Gardetanz auf.

Für gute Stimmung sorgte die Jukape aus Freckenhorst. Sie forderten Prinz Hanns-Jörg I. „mit Kawumm aus dem Holzimperium“ zum Mitmachen auf. Der ließ sich nicht zweimal bitten und übernahm das Becken. Die närrische Tollität griff anschließend zum Mikrofon: „Ich bitte zwei Prinzengardisten zu meiner Frau, damit sie nicht fluchtartig den Saal verlässt“, forderte Hanns-Jörg Ahmerkamp augenzwinkernd und sang „Es war Karneval“. Das Lied widmete er Markus Hinnüber, der als WaKaGe-Präsident nach der Session aufhört. Für seine Verdienste um den Warendorfer Karneval bekam er in diesem Jahr auch den „Warendorfer Jeck“ überreicht. Cornelia Lündstedt von den Möhnen ehrte Hinnüber: „Er hat viel möglich gemacht und die WaKaGe mit positiven Veränderungen nach vorne gebracht. Er ist eine tolle Führungspersönlichkeit und eine Vaterfigur.“

Neben dem „Warendorfer Jeck“ wurden auch viele Prinzenorden verliehen. Hanns-Jörg I. ehrte die Formationen, Tanzgruppen und weitere verdiente Karnevalisten. Außerdem wurden die drei besten Kostüme des Abends ausgezeichnet: Udo Barkey gewann den Preis vor Katharina Ittmann und Anja Böhm.

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