Warendorfs neuer Stadtprinz: Hanns-Jörg I. (Ahmerkamp) „mit Kawumm aus dem Holzimperium“
Tollkühner Liebesbeweis in der Halfpipe

Warendorf -

Seit Samstagabend 23.45 Uhr hat Warendorf einen neuen Stadtprinzen: Hanns-Jörg I. (Ahmerkamp) „mit Kawumm aus dem Holzimperium“ regiert das Narrenvolk. Ahmerkamp ist Ehrensenator der Warendorfer Karnevalsgesellschaft. „Eigentlich bin ich Ehrensenator geworden, damit die Prinzenrolle an mir vorbeigeht“, scherzt der neue Regent. Doch dann kam alles anders.

Samstag, 20.01.2018, 23:01 Uhr

Warendorfs neuer Stadtprinz ist Hanns-Jörg Ahmerkamp. Er regiert als Hanns-Jörg I. „mit Kawumm aus dem Holzimperium“
Warendorfs neuer Stadtprinz ist Hanns-Jörg Ahmerkamp. Er regiert als Hanns-Jörg I. "mit Kawumm aus dem Holzimperium". Zur Pripro begleiteten ihn Ehefrau Barbara und die Töchter Juliane, Helena und Amelie. Foto: Beate Trautner

Ein Novum in der Geschichte des Warendorfer Karnevals : Hanns-Jörg Ahmerkamp, der seit Samstagabend 23.45 Uhr als Hanns-Jörg I. „mit Kawumm aus dem Holzimperium“ das Narrenvolk regiert, ist Ehrensenator der Warendorfer Karnevalsgesellschaft. „Eigentlich bin ich Ehrensenator geworden, damit die Prinzenrolle an mir vorbeigeht“, scherzt der neue Regent. Doch dann kam alles anders.

Und dem Holzwurm macht seine Rolle sichtlich Spaß. Ein strahlender Prinz, ein triumphierender Empfang. Immer wieder strecken sich dem neuen Prinzen in der ausverkauften Kreienbaum Sports- und Eventhalle Hände entgegen. Glückwünsche und Helau-Rufe. Spätestens als Oberhofsänger Frank Hülsbusch das auf den Prinzen umgedichtete Lied von Smokie (Tür an Tür mit Alice) anstimmt, hält es niemanden mehr auf den Stühlen: „Ober, zapf uns noch nen Helles“. Und dann appelliert der neue Prinz vor 900 Narren: „Lassen Sie uns gemeinsam auf einer närrischen Welle schwimmen, die am Ende zu einer Monsterwelle wird.“ Erste Amtshandlung des neuen Prinzen: Orden und Küsschen für Ehefrau Barbara.

Der neue Prinz legte WaKaGe-Präsident Markus Hinnüber und Großfürst und Prinzenmacher Hans Strotmann im vergangenen Jahr eine falsche Fährte. Das Treffen mit dem vermeintlich geplanten Prinzen endete damit, dass dieser nicht kam und auch nie kommen wollte. Bis Hanns-Jörg Ahmerkamp dann aber die Katze aus dem Sack ließ: „Ich mach den Prinzen.“ Die Idee, in die Prinzenrolle zu schlüpfen, kam dem 53-Jährigen vor zwei Jahren. „Nach schwerer Erkrankung kam mir der Gedanke, besondere Dinge, die das Leben so bieten könnte, dann auch mitzunehmen.“ Der Gedanke, einmal Prinz zu sein, gehörte dazu.

Warendorfs neuer Stadtprinz Hanns-Jörg Ahmerkamp

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Und noch ein Novum gibt es seit Samstag in der Geschichte des Warendorfer Karnevals: der Dress-Code des Prinzen soll jetzt Pflicht werden für alle Nachfolge-Tollitäten. Der neue Prinz, stattliche 1,94 Meter groß (Schuhgröße 44), erschien in schmucker blau-weißer Robe mit einem dreiviertel langen Beinkleid in Blau. Für die Lackschuhe ist er extra nach Berlin gefahren, hat den Einkauf mit dem Besuch bei seiner Tochter Juliane getarnt.

Die Farbe des Kostüms ist weiterhin frei wählbar, doch mit dem neuen Schnitt möchte sich die Warendorfer Karnevalsgesellschaft mit ihrem Stadtprinzen künftig von den anderen Prinzen mit langen Hosen unterscheiden. Mal sehen, welches Beinkleid der Prinz 2019 trägt?

Doch zurück zu Hanns-Jörg Ahmerkamp. Er ist als Prokurist des gleichnamigen Holzhandels in Warendorf (WHG) für rund 100 Mitarbeiter verantwortlich. Der Holzhandel wurde nach der Insolvenz von der Cordes Unternehmensgruppe übernommen, der Name WGH-Ahmerkamp blieb.

Der neue Prinz ist verheiratet mit Ehefrau Barbara, geborene Schmeichel (früherer Warendorfer Stadtdirektor und WaKaGe-Ehrensenator). Aus ihrer Feder stammt der Beiname des närrischen Regenten: „mit Kawumm aus dem Holzimperium“.

Im Warendorfer Karneval ist sie keine Unbekannte, näht sie doch die Kostüme und Röckchen für die Flöckchen. Das Ehepaar hat drei Kinder, drei Mädchen: Helena, Juliane (hat in allen WaKaGe-Formationen getanzt) und Amelie (Flöckcken). Juliane wohnt in Berlin, Helena in Kassel.

Als „fair, besonnen, gutmütig und über eine große Empathie für andere Menschen“ verfügend, skizziert Barbara Ahmerkamp ihren Mann, den sie vor 28 Jahren kennen und lieben lernte und dem sie am 24. April 1993 das Ja-Wort gab. Der Prinz und seine Prinzessin feiern in diesem Jahr Silberhochzeit. Wie sich Barbara und Hanns-Jörg Ahmerkamp kennengelernt haben, wäre reif für die Valentinsaktion von WN und Post (wir berichteten am Samstag): „Es war die Zeit, als sich unsere Liebe zart anbahnte“, erinnert sich der Prinz als wäre es gestern gewesen.

„Wir gingen zusammen nach Hause. Am Emssee kamen wir an der Halfpipe vorbei. Die gab es da schon. Ich hatte das Hollandrad meiner Mutter, war auch nicht mehr ganz nüchtern, als ich mit dem Rad die Halfpipe hinuntersauste und auf der anderen Seite wieder herauf. Es kam was kommen musste: Ich stürzte und das Rad flog im hohen Bogen auf mich drauf. Zum Glück blieb ich unverletzt.“ Der tollkühne Liebesbeweis in der Halfpipe wurde belohnt: „Auf der Brücke hat mich Barbara dann geküsst.“

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