Stadt verbietet Silvester-Feuerwerk Böllerverbot in der Altstadt

Warendorf -

Es gibt keine Änderungen beim bestehenden Verbot über das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Warendorfer Altstadt. Nach dem Sprengstoff-Gesetz ist Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten. „An den gesetzlichen Grundlagen hat sich nichts geändert“, teilt das Sachgebiet Sicherheit und Ordnung der Stadt Warendorf hin.

Alle Jahre wieder: Die Stadt Warendorf verbietet das Abbrennen von Silvester-Feuerwerkskörpern in der historischen Altstadt. ich Personen, die sich nicht an das Verbot halten, müssen mit einem Bußgeld rechnen.
Alle Jahre wieder: Die Stadt Warendorf verbietet das Abbrennen von Silvester-Feuerwerkskörpern in der historischen Altstadt. ich Personen, die sich nicht an das Verbot halten, müssen mit einem Bußgeld rechnen. Foto: Joachim Edler

Bürgermeister Axel Linke appelliert vor allem an die Einsicht der Warendorfer. Er hofft, mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit eine höhere Sensibilität bewirken zu können. Die frühzeitige öffentliche Behandlung des Themas (Aushang von Verbotsschildern sowie freundliche Schreiben an die Gastwirte) soll auch in diesem Jahr dazu beitragen, dass der Jahreswechsel ohne Böller und Raketen in der Warendorfer Innenstadt vonstatten geht.

Es gibt keine Änderungen beim bestehenden Verbot über das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Altstadt. Nach dem Sprengstoff-Gesetz ist Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten. „An den gesetzlichen Grundlagen hat sich nichts geändert“, teilt das Sachgebiet Sicherheit und Ordnung der Stadt Warendorf hin.

Das besondere Augenmerk richtet sich insbesondere auf die Warendorfer Altstadt mit dem historischen Stadtkern und dem restaurierten Marktplatz. Eingeschlossen sind hierbei ebenfalls die vielen angrenzenden Fachwerkhäuser in den nahen Straßen und Gassen. Der Schutz der mehrere hundert Jahre alten Bausubstanz steht hierbei im Vordergrund. Unabhängig davon gilt das Verbot zusätzlich in unmittelbarer Nähe zu besonders schützenswerten Gebäude wie Kirchen, Krankenhäusern und Altenheimen.

Rechtzeitig zum Jahreswechsel wurden an den Eingängen zur Innenstadt und in der Fußgängerzone wieder große Schilder mit den entsprechenden Hinweisen angebracht. Auch das bekannte Karree mit den gut sichtbaren Bannern steht wieder in der Mitte des Marktplatzes.

„Die Stadt Warendorf möchte, dass ihre Bürgerinnen und Bürger sowie ihre Gäste den Jahreswechsel unbeschwert genießen und erleben können. Die fast ausschließlich positive Resonanz aus den letzten Jahren lässt uns daher an dieser Verfahrensweise festhalten“, so Holger Niemeyer, Sachgebietsleiter Sicherheit und Ordnung der Stadt Warendorf. „Mit unseren Maßnahmen möchten wir zeitnah für dieses wichtige Thema sensibilisieren. Gleichzeitig ist es auch hiesige Pflicht dem bestehenden gesetzlichen Verbot Nachdruck zu verleihen.“ Sollten sich Personen nicht an das Verbot halten, ist dies eine Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeld zur Folge haben kann.

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